Добавить новость
ru24.net
World News in German
Январь
2026
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Nach dem Bruch von SPD und BSW: Brandenburgs ungleiche Koalitionsmacher: Woidke und Redmann

0
Stern 

Sie stellen die Weichen für eine künftige rot-schwarze Koalition: Dietmar Woidke und Jan Redmann. Beide gelten als unterschiedliche Politiker. Aber was haben sie gemeinsam?

Ziemlich beste Freunde würde es wohl nicht ganz treffen. Die Macher der geplanten Koalition aus SPD und CDU in Brandenburg gelten als recht unterschiedliche Charaktere. Dietmar Woidke und Jan Redmann - die Parteichefs von SPD und CDU - sind aber politische Profis genug, um im engen Schulterschluss zu verhandeln, ohne perfekt übereinzustimmen. Es kann auch eine Chance sein, wenn sie unterschiedlicher Natur sind. 

Der eine ist Sozialdemokrat und regiert Brandenburg seit 2013, der andere ist Christdemokrat und führt die Landtagsfraktion seit 2019. Der eine ist Diplomagraringenieur, der andere Jurist. Der eine ist 64 und kommt aus der Lausitz, der andere ist 46, gebürtiger Prignitzer und wohnt in Wittstock/Dosse. Der eine taucht zwischenzeitlich auch mal ab. Der andere gibt - im Wahlkampf und aus der Opposition - mitunter gern spitze Kommentare ab.

Beide zeigen sich gern als Macher

Doch es gibt auch Übereinstimmungen zwischen den beiden Politikern. Woidke und Redmann präsentieren sich gleichermaßen gern als Macher mit hochgekrempelten Ärmeln. Sie sind als Politikprofis schon länger aktiv in ihren Parteien. Beide zeigen sich bodenständig und sind in Vereinen, Woidke etwa bei Energie Cottbus und in Männergesangvereinen, Redmann zum Beispiel im Verein zur Förderung der Blasmusik in Wittstock.

Der Wahlkampf war für beide eine Prüfung. Redmann gab eine nächtliche Alkoholfahrt auf einem Elektroroller zu und musste 8.000 Euro Strafe zahlen. Woidke verknüpfte die Zukunft als Regierungschef mit einem Erfolg seiner SPD gegen die AfD. Falls nicht: "Dann bin ich weg." Er gewann die Wahl. Die CDU fuhr ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Wahl in Ostdeutschland seit 1990 ein, Linke und Grüne flogen aus dem Parlament. Nach der Wahl legte Woidke im TV-Studio die Hand auf Redmanns Rücken.

Woidke und Redmann wollen Stabilität

SPD und CDU regierten nicht nur bereits von 2019 bis 2024 - damals mit den Grünen. Sie sprachen auch nach der Wahl 2024 über eine Koalition. Weil beide aber keine Mehrheit im Landtag hatten, sondern nur auf ein Patt kamen, wurde ein Bündnis damals verworfen.

Nach dem Bruch mit dem BSW sagte Woidke über die geplante Koalition mit der CDU: "Das wird nicht leicht werden, aber das Ziel ist es natürlich, Sicherheit und Stabilität in diesem Land garantieren zu können." Nach dem Wechsel von zwei BSW-Abgeordneten zur SPD-Fraktion haben beide Parteien zwei Stimmen Mehrheit - so viele wie SPD/BSW nach der Wahl.

"Ein gutes Verhältnis"

Immer mal wieder geht das Gerücht um, sie könnten nicht so gut miteinander. Was sagen sie selbst über den anderen? "Ich habe zu Herrn Redmann ein gutes Verhältnis", sagt Woidke. "Und ich hoffe, dass auch dieses gute Verhältnis trägt für die großen Herausforderungen, vor denen dieses Land in den kommenden Monaten und Wochen steht."

Redmann sagt: "Das persönliche Verhältnis zwischen mir und Dietmar Woidke ist in Ordnung, das ist gut, wir kennen uns seit langem. Und insofern glaube ich, dass wir miteinander auch vernünftig sprechen können, wenn die SPD auf uns zukommt."

Woidke sieht eine gemeinsame Wertebasis mit der CDU. Er wird nicht vergessen haben, dass die CDU im November die Rundfunkreform rettete - als das BSW sie mehrheitlich ablehnte. Redmann sagte damals: "Was Brandenburg braucht, ist Seriosität, ist Stabilität und ist Verlässlichkeit."




Moscow.media
Частные объявления сегодня





Rss.plus
















Музыкальные новости




























Спорт в России и мире

Новости спорта


Новости тенниса