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Verhandlungen mit DFB: Union-Chefin zum Streit im Frauenfußball: "Tür nie zu"

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Kommt es doch noch zur Gründung einer GmbH mit der Frauen-Bundesliga und dem Deutschen Fußball-Bund? Union Berlins Jennifer Zietz fordert mutige Schritte.

Jennifer Zietz sieht im Streit zwischen der Frauen-Bundesliga und dem DFB noch Chancen, dass es zum ursprünglich geplanten Joint Venture kommt. "Es ist alles offen, die Tür ist nie zu. Es braucht mutige Schritte. Es geht um eine schnelle Entwicklung des Frauenfußballs und je mehr kompetente Personen dazu beitragen, desto besser", sagte die Geschäftsführerin Profifußball Frauen beim 1. FC Union Berlin im dpa-Gespräch. 

Anfang Dezember war im Deutsche Bank Park in Frankfurt/Main der Ligaverband (Frauen-Bundesliga FBL e.V.) gegründet worden. Ursprünglich sollte die Veranstaltung am Campus des Deutschen Fußball-Bundes stattfinden und in eine FBL GmbH mit dem Verband münden. Dazu kam es aber nicht.

Scharfe Kritik aus München und Frankfurt

Vor allem Eintracht-Boss Axel Hellmann und Bayern Münchens Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hatten den DFB im Vorfeld öffentlich kritisiert. Beim Verband fühlt man sich ob des medialen Rundumschlags brüskiert. Am 26. Januar sollen nun in Frankfurt am Main die Verhandlungen zwischen den 14 Vereinen mit ihrer neuen Ligaverbandspräsidentin Katharina Kiel (Eintracht) und dem DFB wieder aufgenommen werden.

"Zum Zeitpunkt der Gründung des Ligaverbandes war es nicht möglich, mit dem DFB zusammenzuarbeiten. Wir Vereine sind uns sehr einig. Im Moment haben wir einen Player weniger am Tisch, der auch erst die Landesverbände hinter sich bringen muss", sagte Zietz, früher Nationalspielerin von Turbine Potsdam.

Ein Knackpunkt sind die Stimmrechte

Die 42-Jährige sagte zu einem der Streitpunkte: "Wenn die Vereine so viel investieren, dann ist es auch klar, dass sie am Ende die Stimmenmehrheit haben sollten. Das ist einer der ausschlaggebenden Punkte in den Verhandlungen mit dem DFB." Der Verband, der das Joint Venture komplett finanzieren würde, fordert bei vielen Themen Mitspracherechte.

Zietz verweist auf die Entwicklung der Union-Fußballerinnen, die 2025 aufgestiegen waren: "Unser Präsident Dirk Zingler hat klar zum Ausdruck gebracht, dass wir für die Frauen im Fußball die gleichen Bedingungen wie bei den Männern anstreben. Wir wollen aber keinen Männerfußball 2.0 und es geht auch nicht um das gleiche Geld." Es gehe um die angemessene Wertschätzung für Spielerinnen, von denen manche im Oberhaus noch nicht mal den gesetzlichen Mindestlohn beziehen würden.




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