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WM 2026: DFB-Kapitän Kimmich äußert sich zu möglichem Boykott

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Aufgrund des Konflikts zwischen den USA und den europäischen Nato-Staaten fordern einige Politiker einen WM-Boykott. Nun äußerte sich DFB-Kapitän Joshua Kimmich zu der Thematik. Die politischen Spannungen zwischen den USA und den Nato-Staaten bezüglich Grönland lässt auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft unfreiwillig in den Fokus rücken. Im kommenden Sommer findet auf US-amerikanischem Boden die Weltmeisterschaft statt. Zuletzt waren aus der Politik Stimmen laut geworden, das Turnier möglicherweise zu boykottieren. CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt hatte der "Bild" hinsichtlich einer möglichen Annexion Grönlands durch die Vereinigten Staaten erklärt: "Eine Turnierabsage käme allenfalls als Ultima Ratio in Betracht, um Präsident Trump in der Grönlandfrage zur Vernunft zu bringen." Ex-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock betonte gegenüber RTL und ntv: "Wenn man nicht eine Grundform von Regeln hat, an die sich alle halten, dann funktioniert eine Fußball-Weltmeisterschaft nicht." Nach dem Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Union Saint-Gilloise (2:0) wurde nun auch Joshua Kimmich zu einem möglichen WM-Boykott befragt. Der Kapitän der Nationalmannschaft wurde dabei überaus deutlich. Katar im Hinterkopf: Kimmich sieht andere in der Pflicht "Ich nehme nicht mehr Teil an der politischen Diskussion", sagte Kimmich in den Katakomben der Münchner Allianz Arena. "Also, das haben wir ja gemerkt, dass es nicht zielführend ist, wenn wir Spieler uns da zu sehr politisch äußern." Worauf Kimmich anspielte: Bei der WM 2022 schwelte über dem Turnier ebenfalls eine politische Debatte. Gastgeber Katar stand aufgrund der desolaten Menschenrechtslage in der Kritik. Als kurz vor Turnierstart den Teams seitens der Fifa dann auch noch die "One-Love-Binde" für Kapitäne als Zeichen für Vielfalt und Toleranz verboten wurde, war der Aufschrei in Deutschland groß. Der DFB und seine Stars entschieden sich, mit einem stummen Protest zu reagieren. Beim Auftaktspiel gegen Japan hielten sich die Spieler beim Mannschaftsfoto die Hand vor den Mund. Menschenrechte seien nicht verhandelbar, betonte der DFB damals auf X. "Uns die Binde zu verbieten, ist wie den Mund zu verbieten. Unsere Haltung steht", hieß es weiter. Die Aktion erhielt viel Zuspruch, aber auch deutliche Kritik. Sportlich erlebte die Nationalmannschaft in der Folge dann ein Desaster. Gegen Japan verlor das Team mit 1:2. Letztlich schied die DFB-Auswahl wie bereits 2018 in der Vorrunde aus. Kimmich, der beim bitteren Ausscheiden in Katar dabei war, erklärte nun: "Natürlich ist das auch ein bisschen unsere Verantwortung, sich bis zu einem gewissen Punkt auch zu äußern." Insgesamt sieht der 30-Jährige in den Debatten um die USA und einen WM-Boykott nicht unbedingt sich und seine Teamkollegen bei der Nationalelf in der Pflicht. Es gebe "andere Menschen in Deutschland, beim DFB, die sich da besser auskennen und sich dazu äußern sollen", stellte Kimmich klar.



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