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DFB-Frauen: Ex-Trainerin Voss-Tecklenburg glaubt an Job im Männerfußball

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Ex-Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg fordert Mut im Umgang mit Trainerinnen im Männerfußball. Dabei führt sie sich selbst als Beispiel an und hadert mit dem System. Martina Voss-Tecklenburg hat wieder Lust, ihrem eigentlichen Beruf nachzugehen. Seit ihrem Aus als Bundestrainerin des deutschen Frauen-Nationalteams im November 2023 war es um die 58-Jährige, die mit mentalen Problemen zu kämpfen hatte, aus sportlicher Sicht ruhig geworden. "Ich bin absolut bereit für etwas Neues. Ich bin gesund, belastbar und stabil – auch nach der WM 2023. Das ist kein Thema mehr", sagte sie Sport1. "Vor allem habe ich aus Dingen gelernt. Ich weiß heute besser, worauf ich als Mensch achten muss, damit mir so etwas nicht noch einmal passiert." Und damit schließt sie auch eine Anstellung im Männerfußball nicht aus. "Mit meiner Vita, meinen nachgewiesenen Erfolgen und meiner Expertise hätte ich – wäre ich ein Mann – vermutlich mehr Angebote bekommen", vermutete Voss-Tecklenburg. Sie trainierte bereits zwei Jahre den Oberligisten SV Straelen. Vorbehalte gebe es dabei von Spielerseite nicht. "Nach zwei Wochen war es für die Spieler kein Thema mehr, ob dort eine Frau oder ein Mann steht. Entscheidend war nur: Bist du gut? Hast du Inhalte? Bringst du uns weiter?" Nun müssten sich die Verantwortlichen im Männerfußball die Fragen stellen, ob man sich "endlich zutraut, qualifizierte Frauen anzusprechen und sich ernsthaft mit diesen Personalien zu beschäftigen". Letztlich sei es stets "keine Frage des Geschlechts, sondern der Qualität." Voss-Tecklenburg will jedoch auch nicht um jeden Preis an die Seitenlinie zurückkehren. "Das hätte ich in den vergangenen zwei Jahren durchaus gekonnt. Vor zehn Jahren hätte ich vermutlich anders reagiert und gesagt: Hauptsache wieder an der Seitenlinie. Heute bin ich an einem anderen Punkt." Sie sei seit 40 Jahren in verschiedenen Rollen im Fußball und habe ständig hinterfragt, was sie noch erleben will und braucht. "Wenn ein Projekt kommt, bei dem Werte, Fußballidee und Führung zusammenpassen, bin ich offen. Ich bin gelassen – aber aufmerksam." Nach Teilnahmen an verschiedenen TV-Shows arbeite sie laut eigener Aussage aktuell viel in ihrer eigenen Fußballschule, als Speakerin, TV-Expertin und im Bildungsbereich.



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