US-Präsident Donald Trump will die Armada vor dem Iran noch vergrößern. Teherans Armeesprecher droht mit einem Angriff auf US-Basen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 30. Januar Trump: Mehr Kriegsschiffe in Richtung Iran unterwegs US-Präsident Donald Trump verstärkt mit neuen Drohungen den Druck auf den Iran . Aktuell seien weitere Kriegsschiffe in Richtung des Landes unterwegs – "und hoffentlich werden wir einen Deal machen", sagte Trump bei einem Auftritt im Weißen Haus. "Wenn es keinen Deal gibt – mal sehen, was dann passiert", fügte er hinzu. Trump behauptete erneut, dass er mit seiner Gewaltdrohung an die iranische Regierung die geplante Hinrichtung von 837 Menschen verhindert habe. Er habe die Machthaber in Teheran gewarnt, dass sie dann "einen Preis dafür bezahlen würden, wie ihn noch nie jemand bezahlt hat", sagte er. Der US-Präsident wollte sich nicht dazu äußern, ob er dem Iran Fristen gesetzt habe, sagte dazu aber: "Sie wissen auf jeden Fall Bescheid." Er bekräftigte, dass Iran einen Deal eingehen wolle. Trump hatte der Regierung in Teheran im Zusammenhang mit der gewaltsamen Niederschlagung der jüngsten Proteste mit militärischen Angriffen gedroht. Nach der Absage der laut ihm geplanten Hinrichtungen kam es nicht dazu. Trump betont, dass er kein Atomwaffenprogramm im Iran tolerieren werde. Im Juni vergangenen Jahres hatten US-Flugzeuge Anlagen im Iran bombardiert, in denen nach westlichen Erkenntnissen an Atomwaffen gearbeitet wird. Er hat den Iran in einen Terrorstaat umgebaut Seit 1989 herrscht Ali Chamenei im Iran. In dieser Zeit hat er das islamistische Regime auf seine Person zugeschnitten. Aber wie gefestigt ist seine Macht? Mehr dazu lesen Sie hier . Greifen die USA den Iran an? Trump ist bereit Die USA ziehen im Nahen Osten weitere Truppen zusammen, immer mehr Flugzeuge und Schiffe treffen ein. Ein Krieg gegen den Iran scheint immer wahrscheinlicher. Die Analyse von Patrick Diekmann lesen Sie hier . Irans Außenminister: Bereit für Verhandlungen und für Krieg Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat angesichts der Spannungen mit den USA erklärt, sein Land sei sowohl für Verhandlungen als auch für einen Krieg bereit. Bei einer Pressekonferenz in Istanbul wies er zentrale Forderungen von US-Präsident Donald Trump zurück. Trump verlangt unter anderem vom Iran, die Reichweite von ballistischen Raketen zu begrenzen sowie auf die Anreicherung von Uran zu verzichten. Araghtschi erklärte, Verteidigungsstrategien und Raketensystem würden niemals Gegenstand von Verhandlungen sein. Der Iran werde seine Verteidigungsfähigkeiten bewahren und notfalls sogar ausbauen. Der Chefdiplomat warnte die USA, dass ein militärischer Konflikt diesmal über einen bilateralen Krieg hinausgehen könnte. US-Zerstörer legt inmitten der Spannungen mit Iran im israelischen Eilat an Mitten in den wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat ein Zerstörer der US-Marine im israelischen Hafen Eilat am Roten Meer angelegt. Dies berichtete die israelische Nachrichten-Webseite "Ynet" am Freitag unter Berufung auf das Militär. Demnach war die Ankunft des Zerstörers in dem Hafen am Golf von Akaba, nahe den Grenzen Israels zu Ägypten und Jordanien , seit Längerem geplant und Teil der laufenden Zusammenarbeit zwischen dem US- und dem israelischen Militär. Die US-Marine und das israelische Militär reagierten zunächst nicht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlegung des Schiffes erfolgt zu einer Zeit, in der US-Präsident Donald Trump sich offen für Gespräche mit dem Iran gezeigt hat. Zugleich aber hat die US-Regierung zusätzliche militärische Mittel in den Nahen Osten entsandt. Trump hat dem Iran gedroht, entweder zu den Verhandlungen über sein Atomprogramm zurückzukehren oder mit weitaus härteren Maßnahmen der USA rechnen zu müssen. Zudem sprach er von einer "Armada", die auf den Iran zusteuere, äußerte aber auch die Hoffnung, dass sie nicht zum Einsatz kommen werde. Die Regierung in Teheran hat ihrerseits mit Vergeltung gegen die USA, Israel und deren Verbündete gedroht. Pentagon-Chef Pete Hegseth sagte, das US-Militär sei bereit, jeden von Trump beschlossenen Kurs auszuführen. Expertin warnt USA vor riskantem Umsturz im Iran Die Iran-Expertin Maha Yahya warnt die USA vor einem Sturz der Führung in Teheran. Ein "Regimewechsel" wäre in einem Land wie dem Iran unglaublich kompliziert und die regionalen Auswirkungen wären massiv, sagte die Direktorin des Carnegie Middle East Center dem US-Fernsehsender CNN . Der Oberste Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, sei nicht nur ein politischer Führer, sondern für viele Schiiten weltweit eine Art höhere Autorität, eine Art "Halb-Papst". Ein Sturz könnte die religiösen Spannungen mit zumindest einem Teil der schiitischen Gemeinschaft weltweit verschärfen. Schiiten bilden im Islam die zweitgrößte Glaubensrichtung nach den Sunniten. Irans Armeesprecher droht USA mit sofortigem Gegenschlag Irans Armeesprecher, Amir Akraminia, hat die USA vor einem Angriff gewarnt und mit einem sofortigen Gegenschlag gedroht. "Bei jedem noch so kleinen Angriff wird der Iran reagieren – mit möglicherweise für die USA unerwünschten Folgen", sagte Akraminia laut der der Islamischen Revolutionsgarde nahestehenden Nachrichtenagentur Tasnim. Akraminia erklärte, iranische Streitkräfte könnten US-Stützpunkte mit Drohnen, Raketen und anderen Waffen angreifen. Ein militärischer Konflikt werde sich nicht auf einen kurzen Zeitraum begrenzen lassen, vielmehr könne sich der Konflikt auf die gesamte Region Westasien ausweiten – von Israel bis zu Ländern mit US-Stützpunkten. Für verschiedene Szenarien lägen Einsatzpläne bereit, sagte Akraminia. Befehle seien an die Streitkräfte übermittelt worden. Beschädigte Luftabwehrsysteme seien seit dem Krieg vom Juni 2025 repariert oder ersetzt worden, neue Systeme seien hinzugekommen. Terrorstaat vor dem Kollaps? Seit Jahrzehnten hat es immer wieder Proteste im Iran gegeben, immer wieder hat das Regime sie niedergeschlagen. Aber diesmal ist etwas anders als sonst, schreibt t-online-Chefredakteur Florian Harms im Tagesanbruch. Trump äußert sich zu möglichem Angriff – plant Gespräche mit Iran US-Präsident Donald Trump hofft nach eigenen Angaben, einen Angriff der US-Armee auf den Iran vermeiden zu können. Eine Flugzeugträgergruppe befinde sich auf dem Weg zum Iran und "hoffentlich werden wir sie nicht nutzen müssen", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei der Premiere für einen Dokumentarfilm über seine Ehefrau Melania Trump vor Journalisten in Washington . Er habe bereits Gespräche mit Teheran geführt und plane, weitere Gespräche zu führen, fügte Trump hinzu. Der US-Präsident betonte außerdem erneut die Stärke der USA. "Wir sind stark, wir sind finanziell mächtig und wir sind militärisch mächtig", sagte er. "Wir haben gerade viele sehr große, sehr mächtige Schiffe, die zum Iran fahren, und es wäre großartig, wenn wir sie nicht einsetzen müssten", fügte Trump hinzu. Armeesprecher des Iran droht mit Angriff auf US-Basen Der Iran wird im Falle eines Angriffs der USA nach Angaben eines Armeesprechers "umgehend" reagieren. Mögliche Ziele könnten die US-Militärbasen in der Golfregion oder ein Flugzeugträger sein, sagte Armeesprecher Mohammed Akraminia am Donnerstag im iranischen Staatsfernsehen mit Blick auf die Ankunft des US-Flugzeugträgers USS "Abraham Lincoln" in der Region. US-Flugzeugträger hätten "ernstliche Schwachstellen" und zahlreiche US-Militärbasen seien "innerhalb der Reichweite unserer Mittelstreckenraketen", sagte der Sprecher. Wenn die USA derartige "Fehlkalkulationen" träfen, "wird es sich ganz sicher nicht so entwickeln, wie (US-Präsident Donald) Trump sich das vorstellt – ein schneller Einsatz und dann, zwei Stunden später, twittern, dass die Operation vorbei ist", warnte der iranische Armeesprecher. Merz: Einstufung von Revolutionsgarden als Terrororganisation "klares Signal" Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation durch die EU als "klares Signal gegen die brutale Gewalt im Iran" bezeichnet. Merz erklärte am Donnerstag im Onlinedienst X, die Entscheidung verdeutliche: "Die friedlich demonstrierenden Iranerinnen und Iraner dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden. Wir stehen an ihrer Seite." Am Nachmittag hatten die EU-Außenminister die iranische Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft. Bei ihrem gewaltsamen Vorgehen gegen Demonstranten töteten iranische Einsatzkräfte nach Angaben von Aktivisten Tausende Menschen, Zehntausende wurden festgenommen. Die Revolutionsgarden spielten bei der Niederschlagung der Proteste eine zentrale Rolle. WHO: Bei Unruhen werden Ärzte eingeschüchtert Bei den schweren Unruhen im Iran sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO auch Ärzte und Krankenhäuser in dem Land attackiert worden. "In den vergangenen Tagen gab es Berichte über Angriffe auf Gesundheitspersonal und die Festnahme von mindestens fünf Ärzten, während sie verletzte Patienten behandelten", schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X. Er fordere die Freilassung aller inhaftierten Gesundheitsfachkräfte. Gesundheitspersonal dürfe niemals Einschüchterungen ausgesetzt sein. Zuvor hatte es bereits Berichte gegeben, nach denen Ärzte, die den verletzten Demonstranten halfen, verhaftet wurden. Ferner sollen verletzte Demonstranten von Sicherheitskräften aus Krankenhäusern geholt und abgeführt worden sein. Bei den jüngsten schweren Unruhen im Iran wurden nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen Tausende Menschen getötet. Tedros schrieb weiter, die WHO habe bestätigt, dass das Khomeini-Krankenhaus in der westiranischen Stadt Ilam Anfang Januar angegriffen worden sei. Nach der Einlieferung von Verletzten in das Krankenhaus sei es innerhalb und außerhalb der Einrichtung zu Gewalttätigkeiten gekommen. Die medizinische Versorgung sei unterbrochen worden. In den vergangenen Wochen seien mehrere Gesundheitseinrichtungen im Iran beschädigt worden, mehr als 50 Rettungssanitäter seien verletzt worden. Auch im Sina-Krankenhaus in Teheran sei Berichten zufolge Tränengas eingesetzt worden. Donnerstag, 29. Januar Iran reagiert empört auf Einstufung der Revolutionsgarden als terroristisch Der Iran weist die Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation entschieden zurück. Einen Teil des iranischen Militärs als terroristisch zu brandmarken, sei eine gefährliche Entscheidung, teilt das Außenministerium in Teheran mit. Dass die EU sich besorgt über die Menschenrechte im Iran zeige, sei eine offensichtliche Lüge. Der Iran behalte sich entsprechende Gegenmaßnahmen vor, heißt es in der Stellungnahme. Bericht: Iranische Führung lässt Tausende Regierungsgegner festnehmen Im Iran versucht die Regierung, mit Massenverhaftungen ein Wiederaufflammen der landesweiten Proteste zu verhindern. Tausende Menschen seien in den vergangenen Tagen von Sicherheitskräften in Zivil festgenommen und an geheime Orte gebracht worden, sagten fünf Aktivisten sowie zwei iranische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Ziel sei es, Angst in der Bevölkerung zu verbreiten. "Sie verhaften jeden", sagte ein Aktivist. Niemand wisse, wohin die Menschen gebracht würden. Auch Anwälte und Ärzte schilderten ein rigoroses Vorgehen der Behörden, das selbst vor Familienangehörigen von Demonstranten und medizinischem Personal nicht halt mache. Die in den USA ansässige Gruppe HRANA beziffert die Zahl der Festnahmen auf 42.486. Bei den Unruhen seien 6373 Menschen ums Leben gekommen, darunter fast 6000 Demonstranten. Die iranischen Behörden hatten dagegen am 21. Januar von 3117 Toten gesprochen und "bewaffnete Terroristen" für die Gewalt verantwortlich gemacht. Das UN-Menschenrechtsbüro warnte vor Folter und unfairen Prozessen. Amnesty International berichtete von "weitreichenden willkürlichen Inhaftierungen" und dem Verschwindenlassen von Personen. Iran bestellt deutschen Botschafter ein Der deutsche Botschafter im Iran, Axel Dittmann, ist laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna ins Außenministerium einbestellt worden. Generaldirektor Aliresa Jussefi kritisierte dabei Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als "verantwortungslose Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Iran". Merz hatte Mitte Januar zum brutalen Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte gegen die Massenproteste gesagt: "Wenn sich ein Regime nur noch mit Gewalt an der Macht halten kann, dann ist es faktisch am Ende. Ich gehe davon aus, dass wir jetzt hier auch gerade die letzten Tage und Wochen dieses Regimes sehen." Außerdem verurteilte das Außenministerium die Entscheidung der EU, die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) als Terrororganisation einzustufen. Dies sei ein Verstoß gegen die nationale Souveränität des Landes. EU stuft iranische Revolutionsgarden als Terrororganisation ein Die Außenministerinnen und Außenminister der EU setzen angesichts des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Führung gegen die Protestbewegung neue Sanktionen gegen die Verantwortlichen in Teheran in Kraft. Dazu gehört, dass die Revolutionsgarden des Regimes als Terrororganisation eingestuft werden. Wer die Elitetruppe des Ajatollahs ist und was ihr vorgeworfen wird, lesen Sie hier. Insider: Trump erwägt nach wie vor Angriff auf Iran US-Präsident Donald Trump erwägt Insidern zufolge gezielte militärische Angriffe gegen den Iran, um einen Sturz der Regierung in Teheran herbeizuführen. Wie mehrere mit den Überlegungen vertraute Personen sagten, will Trump Bedingungen für einen "Regimewechsel" schaffen. Ziel sei es, Kommandeure und Institutionen zu treffen, die für die gewaltsame Niederschlagung der jüngsten Proteste verantwortlich seien. Dies solle den Demonstranten das Vertrauen geben, Regierungs- und Sicherheitsgebäude stürmen zu können. Eine endgültige Entscheidung über das Vorgehen sei jedoch noch nicht gefallen. Iranische Armee baut Drohnenarsenal aus Der Iran hat den USA im Falle eines Angriffs mit einer entschlossenen Reaktion gedroht. Der iranische Armeechef Amir Hatami sagte am Donnerstag im Staatsfernsehen, jeder Angriff auf das Land werde eine "vernichtende Antwort" Teherans zur Folge haben. Die Streitkräfte seien mit 1.000 weiteren Drohnen ausgestattet worden. Bei der Produktion der Drohnen seien die "neuen Bedrohungen" sowie die Lehren aus dem zwölftägigen Krieg mit Israel im vergangenen Juni berücksichtigt worden. Trump will Deal mit dem Iran – unter fünf Bedingungen Die Lage im Nahen Osten spitzt sich zu. Trump baut eine militärische Drohkulisse auf, will jedoch offenbar ein Abkommen mit dem Iran. Die Bedingungen liegen dem Mullah-Regime wohl bereits vor. "Wir bangen um unsere Verwandten" Die angespannte Lage im Iran versetzt den früheren Niedersachsen-Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Mehrdad Payandeh, in große Sorge. "Wir bangen um unsere Verwandten", sagte der 1985 aus dem Land geflohene Gewerkschafter der Deutschen Presse-Agentur. Bei den jüngsten schweren Unruhen im Iran wurden nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen Tausende Menschen getötet. Zudem soll es Zehntausende Festnahmen gegeben haben. Um eine Verbreitung von Informationen über Demonstrationen und Opfer zu verhindern, hat die iranische Führung bereits vor mehreren Wochen weitreichende Telefon- und Internetsperren veranlasst. "Im Blackout werden Menschen regelrecht getötet", sagte Payandeh. Die Unsicherheit treffe viele Iranerinnen und Iraner im Ausland mit Angehörigen im Iran. "Wir erfahren nichts. Lebt mein Bruder noch, sehe ich meine Eltern wieder? Oder sind sie bereits tot?" Nach seiner Einschätzung wünschen sich sowohl im Iran als auch im Ausland viele einen "Regimewechsel" – auch mit Hilfe von außen. "Appelle an das Regime will keiner mehr hören. Ich auch nicht", sagte der 65-Jährige. Es brauche eine starke Allianz der westlichen Demokratien "gegen dieses Mörderregime". USA beraten wohl mit Israel und Saudi-Arabien über möglichen Angriff Die US-Regierung empfängt einem Medienbericht zufolge noch diese Woche hochrangige Vertreter aus Israel und Saudi-Arabien zu Gesprächen über den Iran. US-Präsident Donald Trump erwäge nach wie vor einen militärischen Einsatz gegen die Führung in Teheran, berichtete das Portal "Axios" am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Israelische Regierungsvertreter würden daher nach Washington reisen, um Geheimdienstinformationen über mögliche Ziele im Iran auszutauschen. Die saudi-arabischen Vertreter hingegen dringen demnach aber auf eine diplomatische Lösung, um einen größeren regionalen Krieg abzuwenden. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den "Axios"-Bericht zunächst nicht verifizieren. Eine Stellungnahme des US-Präsidialamts lag zunächst nicht vor. Türkei bietet Vermittlung im US-iranischen Atomstreit an Die Türkei hat sich als Vermittler im Atomstreit zwischen den USA und Teheran angeboten und angekündigt, im Falle eines US-Angriffs auf den Iran den Schutz ihrer Grenze zum Nachbarland zu verstärken. Der türkische Außenminister Hakan Fidan werde seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi bei einem für Freitag geplanten Besuch in der Türkei mitteilen, dass Ankara bereit sei, "durch Dialog zur Lösung der aktuellen Spannungen beizutragen", hieß es aus türkischen Diplomatenkreisen am Donnerstag. Fidan werde die Ablehnung der Türkei von "militärischen Interventionen gegen den Iran (wegen) der regionalen und globalen Risiken, die ein solcher Schritt mit sich bringen würde", bekräftigen, hieß es weiter aus Außenministeriumskreisen in Ankara. Die Türkei unterstütze "eine baldige friedliche Lösung" und sei bereit, "diesbezüglich bei Bedarf Hilfe zu leisten". Rubio warnt Iran vor Angriff und schließt Präventivschlag nicht aus US-Außenminister Marco Rubio hat dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. "Wenn wir Hinweise darauf haben, dass tatsächlich ein Angriff auf unsere Truppen in der Region bevorsteht, handeln wir zur Verteidigung unseres Personals in der Region", sagte Rubio während einer Senatsanhörung am Mittwoch (Ortszeit). Den Aufbau einer großen Militärpräsenz in der Golfregion begründete Rubio auch mit dem Schutz von Verbündeten wie beispielsweise Israel vor potenziellen iranischen Angriffen. Nach Rubios Angaben haben die USA 30.000 bis 40.000 Soldaten auf acht oder neun Einrichtungen in der Region stationiert. Alle diese Einrichtungen lägen innerhalb der Reichweite Tausender iranischer Drohnen sowie ballistischer Kurzstreckenraketen. Unabhängige Bestätigungen dieser Zahlen liegen nicht vor; ähnliche Größenordnungen wurden jedoch in früheren Pentagon-Berichten genannt. EU-Außenminister beschließen neue Iran-Sanktionen Die EU-Außenminister haben neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Zudem wird erwartet, dass die Minister eine politische Einigung erzielen, die iranische Revolutionsgarden auf die Terrorliste der Europäischen Union zu setzen. Damit würde sie in eine Kategorie mit den Extremisten-Organisationen Islamischer Staat (IS) und al-Qaida fallen. Über diese Atomanlagen verfügt der Iran Die jüngsten israelischen Angriffe auf den Iran galten vor allem den Atomanlagen. Das ist über das Atomprogramm bekannt. Israel rüstet sich für die Eskalation Sollte der Luftraum geschlossen werden, will Israel ausländische Besucher geordnet aus dem Land bringen. So sieht der Notfallplan aus. Dieses Mal könnte sich Trump verrechnen Das Mullah-Regime droht den USA mit der Zerstörung des Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln", sollte es tatsächlich zu einem Angriff kommen. Ist das reine Propaganda oder wäre der Iran dazu in der Lage? Ein Überblick über die militärischen Fähigkeiten des Regimes. Diese Waffen können die USA gegen Iran einsetzen US-Präsident Trump droht dem Iran mit einer Flotte, "größer als die vor Venezuela". Aber welche Streitkräfte haben die USA zusammengezogen? Ein Überblick. Kreml: Potenzial für Verhandlungen nicht ausgeschöpft Russland hat angesichts der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Teheran zu Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran aufgerufen. "Es ist klar, dass das Verhandlungspotenzial noch nicht ausgeschöpft ist", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag vor Journalisten in Moskau. Russland rufe weiterhin alle zur Zurückhaltung und zum Gewaltverzicht auf. Der Einsatz von Gewalt könne "Chaos in der Region verursachen und zu sehr gefährlichen Folgen führen", betonte Peskow.