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Marius Borg Høiby: Mette-Marits Sohn dementiert Vergewaltigungsvorwürfe

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Die Vorwürfe wiegen schwer: Marius Borg Høiby ist unter anderem wegen Vergewaltigung angeklagt. Nun startet sein Gerichtsprozess. Prozessauftakt im Fall Marius Borg Høiby . Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin muss sich vor Gericht verantworten. Er ist in 38 Punkten angeklagt, darunter Vergewaltigung, Körperverletzung und Drogenvergehen. Høiby soll mehreren seiner Ex-Freundinnen gegenüber gewalttätig und sexuell übergriffig geworden sein. Einige der Taten soll er begangen haben, während die mutmaßlichen Opfer schliefen, er soll sie währenddessen gefilmt haben. Der Angeklagte war am Sonntagabend zudem wegen weiterer Gewaltvorwürfe von der Polizei festgenommen worden. Gegenstand des Prozesses sind diese vorerst nicht. Die mediale Aufmerksamkeit für den Fall, der nun in Oslo verhandelt wird, ist groß, denn er entscheidet nicht nur über Høibys Zukunft, sondern auch über das Image des norwegischen Königshauses. Am 3. Februar startete das Verfahren. Der Prozessauftakt war für 9.30 Uhr angesetzt, zwei Minuten nach dem offiziellen Start traf laut der norwegischen Zeitung "Verdens Gang" Marius Borg Høiby im Gerichtssaal 250 ein. Er nahm zwischen seinen Verteidigern Ellen Andenaes und Petar Sekulić Platz. Der 29-Jährige trägt eine schwarze Brille und ist mit einem braunen Pullover bekleidet. Während der Verlesung der Anklageschrift bekannte sich Høiby auf Nachfrage des Staatsanwaltes zu den Vorwürfen der Vergewaltigung in mehreren Fällen sowie des Missbrauchs in engen Beziehungen nicht schuldig, wie die Zeitung berichtet. Zum Vorwurf der schweren Körperverletzung und des rücksichtslosen Verhaltens habe er sich teilweise schuldig bekannt. So soll Høiby mindestens 172 Telefonanrufe und eine Reihe von Nachrichten an eine Frau geschickt haben, was er vor Gericht einräumte. Zudem bestätigte er, ohne Zustimmung Fotos vom Bauch einer Frau während sexueller Handlungen gemacht zu haben. Außerdem gab er ein schweres Drogenvergehen zu. Laut Anklageschrift soll er im Juli 2020 mindestens 3,5 Kilogramm Marihuana erhalten, weitertransportiert und an eine andere Person übergeben haben, was er bestätigte. "Sehr schwerwiegende Taten" Vor Prozessbeginn hatte Staatsanwalt Sturla Henriksbo in einem Gespräch mit "Verdens Gang" geäußert, dass die neuen Vorwürfe gegen Høiby Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen seien. Sollten Anklagen erhoben werden, stelle sich die Frage, ob sie in den vorliegenden Fall einbezogen werden sollten. In dem aktuellen Fall ist nur eines der mutmaßlichen Opfer namentlich bekannt, Hoibys Ex-Freundin Nora Haukland. Sie soll er zwischen 2022 und 2023 körperlich und psychisch misshandelt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft Hoiby vor, seiner damaligen Partnerin unter anderem mit der Faust ins Gesicht geschlagen und sie gewürgt und getreten zu haben. "Dies sind sehr schwerwiegende Taten, die bleibende Narben hinterlassen und Leben zerstören können", erklärte die Anklagebehörde. Henriksbo betonte, Hoiby werde trotz seines Status als Mitglied der Königsfamilie von der Justiz "nicht sanfter oder strenger" behandelt werden als jeder andere unter ähnlichen Bedingungen. Doppelskandal erschüttert Norwegen : Ist Mette-Marits Rolle als Kronprinzessin in Gefahr? Prozess inmitten des Epstein-Skandals Marius Borg Høiby stammt aus einer früheren Beziehung der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit und ist damit der Stiefsohn von Thronfolger Haakon. Für die Königsfamilie ist der Prozess ein großer Skandal – zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Denn auch Mette-Marit steht in diesen Tagen wegen ihrer Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erneut unter Druck. Mette-Marit soll mit Epstein per E-Mail verkehrt und ihn zwischen 2011 und 2013 mehrfach persönlich getroffen haben. Am Wochenende zeigte die Kronprinzessin Reue. Sie habe ihn damals falsch eingeschätzt und "bedauere zutiefst, den geringsten Kontakt zu Epstein gehabt zu haben". Teilen Sie Ihre Meinung mit Hat der Skandal um Marius Borg Høiby und Mette-Marits Erwähnung in den Epstein-Akten Ihre Meinung über die norwegische Kronprinzessin verändert? Schreiben Sie eine E-Mail an Lesermeinung@stroeer.de. Bitte nutzen Sie den Betreff "Mette-Marit" und begründen Sie.



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