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"Die Stefan Raab Show": RTL reagiert auf Antisemitismus-Vorwürfe

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In der "Stefan Raab Show" wurde Gil Ofarim ein "Betrüger-Gen" unterstellt. Nach Kritik reagiert der Sender nun. Ein Einspieler in der "Stefan Raab Show – Die halbe Stunde nach der Stunde danach" auf RTL hat für heftige Kritik gesorgt. In dem Beitrag wurden mehrere problematische Aussagen über Gil Ofarim getroffen. Die bekannte Off-Stimme von Raabs Show erklärte zunächst: "Das musikalische Talent hat er von seinem Vater Abi Ofarim, der in Wirklichkeit kein Abi hatte." Anschließend folgte die Passage zum angeblichen "Betrüger-Gen". Dabei zeigte der Einspieler einen Markthändler, der Äpfel in eine Plastiktüte warf und gleichzeitig einige davon in seinen schwarzen Einkaufstrolley steckte. Dazu kommentierte die Stimme: "Das bringt uns zum Betrüger-Gen von Gil, das er seinem Onkel Samuel zu verdanken hat." Nach Informationen der "Bild"-Zeitung existiert in Ofarims Familie jedoch gar kein "Onkel Samuel". Der Beitrag enthielt weitere fragwürdige Elemente. So hieß es: "Trotz des großen Skandals ist er natürlich ein Ausnahmetalent, das vor allem in der jüdischen Gemeinde einen Hit nach dem anderen landet." Gleichzeitig wurden Bilder von tanzenden, ultraorthodoxen Männern eingeblendet. Besonders brisant: Die Ausstrahlung erfolgte am Internationalen Holocaust-Gedenktag. Die "Jüdische Allgemeine" kritisierte den Beitrag scharf und bezeichnete ihn als eindeutig antisemitisch. "So unterirdisch": Zuschauer kritisieren Dschungelshow von Stefan Raab "Seit über zehn Jahren angefragt": RTL-Unterhaltungschef äußert sich zu Gil Ofarim Ayala Goldmann von der "Jüdischen Allgemeinen" schrieb, dass die Ausstrahlung des Einspielers signalisiere, dass Antisemitismus am Holocaust-Gedenktag im deutschen Fernsehen offenbar "normal und sogar lustig" sei. Sie forderte den Sender auf, Konsequenzen zu ziehen. RTL reagierte auf die Vorwürfe mit einer Stellungnahme. Ein Sprecher erklärte der "Bild": "Der Beitrag setzt sich mit der Person Gil Ofarim und seinem öffentlichen Auftreten im Kontext der bekannten Betrugsvorwürfe auseinander, insbesondere mit der von ihm selbst erhobenen und später widerlegten Behauptung eines antisemitischen Vorfalls." RTL spricht von "Missverständnissen" Der Sender betonte, dass im Rahmen der Sendung alle Dschungelcamp-Teilnehmer "satirisch nähergebracht" worden seien. Dabei seien "bewusst überzeichnete, fiktionale und teils absurde Bilder und Geschichten zum Einsatz" gekommen. Dennoch zog RTL Konsequenzen: Der Sender hat den Clip inzwischen entfernt, die Sendung vom 27. Januar ist auf RTL+ nicht mehr zu finden. "RTL weist jede Form von Antisemitismus entschieden zurück. Zugleich sehen wir ein, dass der Einspieler zu Missverständnissen führen konnte." Der Sender kündigte an, künftige Inhalte "noch sensibler daraufhin prüfen" zu wollen, "welche Deutungen sie ermöglichen".



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