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Hilfe und Beratung: Sorgen- und Hilfetelefone zählen mehr als 60.000 Anrufe

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Wer in einer Lebenskrise steckt, will oft reden. Gern am Telefon und mit Fremden. In der Anonymität werden Probleme an Telefonseelsorger herangetragen. Zahlen aus 2024 zeigen einen eindeutigen Trend.

Zuhören, beraten, mahnen, lenken: Die rund 340 Ehrenamtlichen an den Sorgen- und Hilfetelefonen in Sachsen-Anhalt haben im Jahr 2024 mehr als 60.300 Anrufe entgegengenommen. Fast 43.000 von ihnen entfielen in Summe auf die Telefonseelsorge-Stellen in Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau, wie aus einer Antwort des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung auf eine kleine Anfrage der Linken-Landtagsabgeordneten Eva von Angern hervorgeht.

Linke fordert Runden Tisch

Stark frequentiert sind laut Ministerium auch die Kinder- und Jugendtelefone in Halberstadt, Halle und Magdeburg. Hier seien 2024 mehr als 15.700 Anrufe eingegangen. Bei den Telefonaten mit Hilfesuchenden gehe es vor allem um Themen wie Einsamkeit, Probleme in Partnerschaft und Familie sowie Depressionen und Ängste. Kinder und Jugendliche befassen sich vor allem mit Problemen in der Schule, in der Ausbildung, im Freundeskreis und in der Liebe.

Die Zahlen zeigten, dass der Beratungsbedarf groß ist, sagte von Angern. "Wir fordern aufgrund der wachsenden Hilfebedarfe und der zunehmenden Einsamkeit im Land einen Runden Tisch „Einsamkeit“ sowie eine gemeinsame Landesstrategie und den gezielten Ausbau von Begegnungsorten, Nachbarschaftstreffs und sozialer Infrastruktur. Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können", sagte die Linken-Abgeordnete.

Intensität der Gespräche nimmt zu

Projektträger wie der Deutsche Kinderschutzbund und Kirchen berichten von einem steigenden Bedarf an den meist anonymen Rund-um-die-Uhr-Angeboten. Ihren Angaben nach nehmen nicht nur die Anrufzahlen deutlich zu, die Gespräche werden auch immer intensiver und länger. Ein Grund sei die Niedrigschwelligkeit für Hilfesuchende jeden Alters. 

Das Land unterstützte den Angaben nach die Arbeit der drei Telefonseelsorge-Stellen, der drei Kinder- und Jugendtelefone sowie von zwei Elterntelefonen im Jahr 2024 mit fast 370.000 Euro. Es sei nicht vorgesehen, diese Angebote einzustellen, hieß es. Seit Februar 2022 betreibt das Land ein eigenes Opferhilfetelefon, das von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Justizministeriums gestellt wird. Hier geht es um Hilfen nach Straftaten und die Vermittlung an konkrete Opferhilfeeinrichtungen, wie es hieß.




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