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Lernstandserhebungen: Schüler sollen digitale Leistungstests ablegen

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Lehrer sollen bald per Knopfdruck erfahren, was jedes Kind kann und wo es hakt. Wie die neuen Vergleichsarbeiten geplant sind und wo die Kultusministerin Niedersachsen im Ländervergleich verortet.

Die Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen sollen wieder Vergleichsarbeiten schreiben – und zwar digital. Geplant sind verpflichtende Lernstandserhebungen in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie an der weiterführenden Schule auch in Englisch, wie Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) ankündigte. Getestet werden den Plänen zufolge perspektivisch die Jahrgänge 1, 3, 5 und 8.

Unter ihrem Vorgänger – dem heutigen Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) – hatte Niedersachsen die Vergleichsarbeiten abgeschafft, wie Hamburg sagte. "Ich halte das für einen Fehler, weil man so überhaupt nicht zielgerichtet Lerngruppen begleiten, als Schulleitung eine Schule steuern oder auch als Ministerium bestimmte Trends wahrnehmen kann, wenn man nicht regelmäßig zu einem bestimmten Zeitpunkt guckt, wie die Entwicklung ist."

Ergebnisse sofort per Knopfdruck

Allerdings soll sich das Verfahren ändern. Früher seien die Vergleichsarbeiten ein Papiertest gewesen, der sehr umfangreich habe korrigiert werden müssen, sagte die Ministerin. "Den haben die Lehrkräfte dann irgendwo hingeschickt, aber die Rückmeldungen kamen oft viel zu spät. Insofern wurde das nicht als Mehrwert wahrgenommen."

Demnächst sollen die Schülerinnen und Schüler den Test hingegen am Computer ausfüllen und die Lehrkräfte die Ergebnisse sofort per Knopfdruck bekommen. "Die Lehrkräfte müssen also nicht mehr selber korrigieren", sagte Hamburg. "Die Software sagt ihnen: Welches Kind kann was? Wo muss es gefördert oder gefordert werden?" Perspektivisch würden dazu auch direkt Lehrmaterialien erstellt, die die Lehrkräfte der Schülerin oder dem Schüler geben könnte, um die Leistungsdefizite zu beheben.

Wann die Vergleichstests kommen sollen

Die Vergleichsarbeiten für die Klassen 3 und 8 sollen verpflichtend werden, sobald die Kultusministerkonferenz die Begleitmaterialien zur Unterstützung der Schulen in Kooperation mit den anderen Bundesländern fertiggestellt hat. 

"Wir entwickeln außerdem Vergleichsarbeiten für die Klassen 1 und 5. Auch diese sollen perspektivisch verpflichtend werden. Das wird etwa 2028 so weit sein", sagte Hamburg.

Ministerin sieht Niedersachsens Schüler im Mittelfeld

Auf die Frage, wo die niedersächsischen Schülerinnen und Schüler derzeit im bundesweiten Vergleich stehen, sagte die Grünen-Politikerin: "Im Moment sehe ich Niedersachsen im Mittelfeld, und das kann uns nicht zufriedenstellen. Wir haben in einigen Bereichen auch stärker verloren als andere Bundesländer. Mein Anspruch ist, Niedersachsen zu einem der führenden Bildungsländer zu machen." Deswegen habe das Land zum Beispiel drei zusätzliche Stunden in Deutsch und Mathematik in den Grundschulen eingeführt.

Die Ministerin betonte aber, dass die Vergleichsarbeiten nie als Ländervergleich gedacht gewesen seien. "Sie ermöglichen uns vielmehr, bei uns zu schauen, wo wir Handlungsbedarf haben." Der jüngste IQB-Bildungstrend habe schließlich in ganz Deutschland Kompetenzverluste offengelegt, die sich auch, aber nicht nur mit der Corona-Pandemie erklären ließen.




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