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Clelia Sarto über die "Lindenstraße": "Mit ganz viel Dankbarkeit" blickt sie zurück

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Cecilia Sarto ist am Montag im ZDF-Krimi "Die Frau ohne Gesicht" zu sehen. Ihren Durchbruch hatte sie einst in der "Lindenstraße".

Eine entstellte Frauenleiche auf einer Landstraße bei Mönchengladbach, Spuren führen ins winterliche Venedig - "Die Frau ohne Gesicht", der neue ZDF-"Fernsehfilm der Woche" (Ausstrahlung am 9. Februar, 20:15 Uhr), basiert auf wahren Begebenheiten und zeigt die akribische Ermittlungsarbeit von Kommissar Ingo Thiel (Heino Ferch) und seinem Team. Neben Ferch sind unter anderem Florian Stetter als undurchsichtiger Kunsthändler Philipp Sass, Janina Fautz als Künstlerin Antonia de Luca und Jana Tošovská als Opfer Clara Krolmann zu sehen.

In einer markanten Nebenrolle spielt Clelia Sarto (52, "Maxton Hall") eine italienische Fernsehmoderatorin, deren Sendung zur entscheidenden Wendung im Fall führt. Im Gespräch mit spot on news erzählt die Schauspielerin, warum sie Drehs in Venedig besonders liebt, wie sie sich auf die laute italienische Fernsehwelt vorbereitet hat - und wie sie heute auf ihre erste größere TV-Rolle in der "Lindenstraße" zurückblickt.

Sie haben schon in vielen Krimis mitgespielt. Nun kommt "Die Frau ohne Gesicht" aus der True-Crime-Reihe um Kommissar Ingo Thiel (Heino Ferch). Macht es für Sie einen Unterschied, ob ein Film auf einer echten Geschichte basiert?

Clelia Sarto: Ja, absolut. Als Schauspielerin möchte ich in solchen Fällen so nah wie möglich an der Realität bleiben - aus Respekt vor den echten Opfern und ihren Angehörigen. Aber es berührt mich auch als Mensch. Natürlich drehen wir keine Dokumentation - und Fiktion braucht auch ein bisschen Spielraum, den wir aber sehr verantwortungsvoll nutzen.

Sie spielen die italienische Fernsehmoderatorin Gloria Livore in einer Art "Aktenzeichen XY"-Sendung. Wie haben Sie sich darauf vorbereitet?

Sarto: Das war eine spannende Herausforderung. Ich habe recherchiert und eine vergleichbare Sendung gefunden - die wird allerdings von einem Mann moderiert. Ich komme selbst ja auch aus der Region, und wenn ich in Italien Fernsehen schaue, bin ich immer wieder erstaunt, wie laut und überdreht dort viele Sendungen sind. Da wird ständig geschrien - aber nicht, weil sich die Leute streiten, sondern weil einfach alles lauter ist. Normalerweise versuche ich beim Spielen eher weniger Gestik und Mimik einzusetzen - hier war das Gegenteil gefragt. Ich konnte richtig Gas geben, das hat Spaß gemacht. Die Moderatorin sagt im Film auch: "Mein Publikum will große Emotionen" - und das trifft es ziemlich gut. Für Kostüm und Maske war es auch fabelhaft - da durften wir richtig dick auftragen. (lacht)

Ein Teil des Films "Die Frau ohne Gesicht" spielt im winterlichen Venedig. Wie war das für Sie, dort zu drehen?

Sarto: Wir waren im November dort - das ist eine wunderbare Zeit in Venedig. Ich war schon oft dort, im Sommer, zu Karneval, zu Ostern - aber der Winter ist am faszinierendsten: Das Licht ist dann geheimnisvoll, fast morbide. Wenn die Sonne untergeht und leichter Nebel aufzieht, wirkt die Stadt magisch, fast gruselig-schön.

Ihre Familie stammt aus Venetien. Macht man sich vor Ort große Sorgen über den steigenden Meeresspiegel und das versinkende Venedig?

Sarto: Oh ja, das ist seit Jahren ein großes Thema. Lange Zeit durften Kreuzfahrtschiffe direkt in der Stadt anlegen - das hat enorme Wellen verursacht und die Fundamente geschädigt. Zum Glück hat man das mittlerweile geändert. Der Massentourismus ist ohnehin ein Problem, deswegen finde ich die neue "Kulturtaxe" sinnvoll. Viele Einheimische mussten Venedig verlassen, weil es unbezahlbar wurde. Das ist traurig, denn die echten Venezianer sind mittlerweile rar geworden.

Ihre erste größere TV-Rolle spielten Sie 1997 bis 1999 in der "Lindenstraße". Wie blicken Sie heute auf die Serie zurück?

Sarto: Mit ganz viel Dankbarkeit. Ich habe dort unglaublich viel gelernt - vor allem von den älteren Kolleginnen und Kollegen. Studioarbeit ist ja noch einmal etwas ganz anderes als Film oder Bühne. Die "Lindenstraße" war ein echtes Zeitdokument. Ich fände es spannend, wie sie die heutige politische Lage erzählen würde. Die Serie war ihrer Zeit oft voraus.

Zuletzt waren Sie in "Maxton Hall" zu sehen - ein riesiger Streaming-Erfolg. Wie hat Ihre Tochter (geb. 2006) darauf reagiert?

Sarto: Sie war völlig aus dem Häuschen! (lacht) Als das Angebot kam, hatten wir eigentlich gerade unseren Sommerurlaub geplant, und sie war erst wütend, dass ich wieder absagen musste. Als ich ihr dann sagte, wie das Projekt heißt, rief sie: "Mama! Das musst du unbedingt machen - sie und ihre Freundinnen hatten die "Save"-Romane von Mona Kasten gelesen. Da war der Urlaub plötzlich vergessen.

Woran arbeiten Sie als nächstes?

Sarto: Im März starte ich die Dreharbeiten für "Die Jägerin" mit der großartigen Nadja Uhl - ein sehr spannender Krimi. Außerdem läuft dann "Einfach Elli" im TV, eine Mutter-Tochter-Geschichte mit Klara Deutschmann. Beide Figuren haben ADHS - die Tochter nimmt Tabletten, die Mutter nicht. Die Serie erzählt dieses Thema auf eine liebevolle, neue Weise. ADHS wird dort nicht als Störung gesehen, sondern als eine Art Superkraft, die kreative Lösungen ermöglicht. Das hat mich sehr berührt.




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