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Iran: Spitzen-Ringer Salah Mohammadi droht Todesstrafe

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Dem iranischen Ringer Saleh Mohammadi droht im Iran die Todesstrafe. Weitere Menschen, die gegen das Mullah-Regime protestieren, müssen um ihr Leben fürchten. Dem 18-jährigen iranischen Spitzensportler Saleh Mohammadi droht nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Iran Human Rights (IHR) die Hinrichtung. Mohammadi sei am 3. Februar von einem Gericht im zentral-iranischen Ghom zum Tode verurteilt worden, erklärte die in Norwegen ansässige Gruppe. Die iranische Justiz behauptete hingegen, es sei noch kein endgültiges Urteil ergangen. Das Gericht habe Mohammadi für die Tötung eines Polizisten am 8. Januar verurteilt, erklärte IHR. Es handelt sich demnach jedoch um die bislang erste Verhängung der Todesstrafe, deren Bestätigung die NGO erhalten hat. Überblick : Alle Entwicklungen im Iran-Newsblog Kommentar: Ein Helm erschüttert Olympia Seine Hinrichtung solle öffentlich am mutmaßlichen Tatort in Ghom stattfinden. Der junge Mann hat IHR zufolge 20 Tage Zeit, um gegen seine Verurteilung Berufung einzulegen. In der Vergangenheit sind jedoch Menschen bereits vor Ablauf dieser Frist hingerichtet worden. Mohammadi sei während der Ermittlungen zu Geständnissen "gezwungen" worden, erklärte die Menschenrechtsgruppe. Später habe er seine Aussagen "vor Gericht widerrufen", sei jedoch dennoch verurteilt worden. Der 18-Jährige hat für den Iran an mehreren Wettbewerben im Ringen teilgenommen und gewann bei einem internationalen Wettbewerb die Bronzemedaille. Zahlreiche Hinrichtungen könnten folgen Hunderten Menschen im Iran, denen Vergehen im Zusammenhang mit den jüngsten Protesten vorgeworfen werden, droht IHR zufolge die Hinrichtung. Begonnen hatten die Proteste im Iran bereits Ende Dezember. Sie entzündeten sich an der schlechten Wirtschaftslage und weiteten sich rasch zu einer Massenbewegung gegen die religiöse und politische Führung der Islamischen Republik aus. Ihren Höhepunkt erreichten die Proteste am 8. und 9. Januar. Während das iranische Regime offenbar die Anzahl jener Menschen, die bei den Protesten getötet wurden, zu verschleiern versucht, zählt die in den USA ansässige Menschenrechtsorganisation Hrana bislang mehr als 7.000 bestätigte Todesfälle, zumeist handle es sich um Demonstranten. Informationen des "Time"-Magazins zufolge könnten allein am 8. und 9. Januar bis zu 30.000 Menschen im Iran getötet worden sein.



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