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US-Inflation schwächt sich überraschend deutlich ab – trotz Trump-Zöllen

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Die Teuerung in den Vereinigten Staaten hat zu Jahresbeginn spürbar nachgelassen. Trotz höherer Zölle blieb der befürchtete Preisschub aus – auch zur Überraschung von Ökonomen. In den USA hat sich die Inflation im Januar überraschend deutlich abgeschwächt. Die Verbraucherpreise sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent gestiegen, wie das Arbeitsministerium in Washington mitgeteilt hat. Im Dezember hatte die Rate noch bei 2,7 Prozent gelegen. Volkswirte hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, im Schnitt aber eine etwas höhere Jahresrate von 2,5 Prozent erwartet. Auch im Monatsvergleich fiel der Preisanstieg moderat aus. Der Verbraucherpreisindex legte im Januar um 0,2 Prozent zu. Die Kerninflation, bei der die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, ging leicht zurück. Sie lag bei 2,5 Prozent nach 2,6 Prozent im Dezember. Damit liegt die Teuerung weiterhin über dem Inflationsziel der US-Notenbank Fed von zwei Prozent. Für Entlastung sorgten vor allem sinkende Energiekosten. Benzin verbilligte sich im Jahresvergleich um 7,5 Prozent. Auch Heizöl und Treibstoffe wurden günstiger. Gebrauchtwagen kosteten ebenfalls weniger als im Vormonat. Dagegen verteuerten sich Dienstleistungen überdurchschnittlich stark, ebenso stiegen die Preise für Lebensmittel und Kleidung. Zölle ohne sichtbaren Preisschub Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung vor dem Hintergrund der US-Zollpolitik. Mehrere Zollerhöhungen hatten eigentlich einen stärkeren Preisanstieg erwarten lassen. "Angesichts dieser moderaten Preisentwicklung reibt man sich als Beobachter verwundert die Augen", kommentierte Dirk Chlench von der Landesbank Baden-Württemberg. Die vielfältigen Erhöhungen der US-Zölle hätten ein Emporschnellen der Inflation nahegelegt. "Den US-Unternehmen gelingt es offenbar, die Erhöhung ihrer Einstandspreise durch Produktivitätsgewinne wettzumachen", erklärte der Ökonom. Zudem dürfte es abseits des Luxussegments schwierig sein, höhere Kosten an Verbraucher weiterzugeben. Auch andere Volkswirte sehen in den aktuellen Zahlen zunächst keinen akuten Handlungsdruck für die Notenbank. Zwar bewege sich die Inflation in die richtige Richtung, sie gehe jedoch nur langsam zurück. Zugleich präsentiert sich der Arbeitsmarkt robust. Die Fed hatte den Leitzins nach mehreren Senkungen zuletzt in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. An den Finanzmärkten reagierten Anleger umgehend auf die neuen Daten. Der US-Dollar gab nach der Veröffentlichung nach, während der Euro im Gegenzug zulegte und zeitweise auf rund 1,19 Dollar stieg. An den Terminmärkten wird eine weitere Zinssenkung der Fed derzeit frühestens ab der Jahresmitte erwartet. Die Veröffentlichung der Inflationsdaten hatte sich um einige Tage verzögert. Wegen einer kurzzeitigen Schließung von Bundesbehörden war der Termin verschoben worden.



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