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Wird Karl Lauterbach neuer Chef der WHO?

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Bei der WHO wird im nächsten Jahr der Chefposten frei. Zwei Deutsche werden als mögliche Nachfolger genannt. Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach könnte bald einen neuen Job bekommen, sogar mit internationaler Reputation. Sein Name wird bei der Nachfolge von Tedros Ghebreyesus gehandelt, dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO . Die Organisation sitzt in Genf in der Schweiz. Ghebreyesus scheidet im August nächsten Jahres nach zwei Amtszeiten aus. Noch ist kein offizieller Nachfolger bekannt. Wie die "Bild" und der "Deutschlandfunk" berichten, wird Lauterbach in Berliner Politikkreisen immer häufiger genannt, wenn es um die WHO-Nachfolge geht. Einige Qualifikationen bringt der SPD-Politiker mit: Er hat als Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Gesundheitsminister Erfahrung gesammelt, auch in der Leitung einer Behörde. Als Arzt bringt er Fachkenntnisse mit. Während der Corona-Pandemie vernetzte er sich mit vielen internationalen Kollegen und Institutionen. In Deutschland war er aber auch umstritten, unter anderem wegen der langen Schulschließungen während der Pandemie. Er selbst hatte diese später als Fehler eingeräumt. Lauterbach spricht auch oft deutliche Worte und ist fast täglich auf der Plattform X unterwegs. Bei der WHO wird eher Zurückhaltung gefordert, gerade in der politischen Diskussion. Politiker fordern mehr UN-Jobs Unterstützung für einen deutschen Kandidaten kommt unter anderem vom CDU-Abgeordneten Sascha van Beek. Es liege im Eigeninteresse Deutschlands, sich um die Stelle zu bemühen, sagte er dem Deutschlandfunk. Zum einen, weil globale Gesundheitsrisiken nicht an Ländergrenzen Halt machen, "aber auch für den deutschen Pharma- und Medizintechnikstandort", so van Beek. Lauterbachs Parteikollege Serdar Yüksel sagte der schweizerischen "NZZ": "Angesichts des Rückzugs der Vereinigten Staaten aus der WHO ist es sinnvoll und notwendig, dass Deutschland sein Engagement nun ausbaut." Im Januar hatte sich Bundesaußenminister Johann Wadephul dafür stark gemacht, dass es mehr Deutsche in Führungspositionen bei den Vereinten Nationen gibt. "Die deutsche personelle Vertretung in den Vereinten Nationen ist nicht ausreichend", sagte Johann Wadephul. Diese werde "unserem Gewicht, unserer Bedeutung, auch unserem finanziellen und politischen Engagement nicht gerecht", kritisierte der deutsche Außenminister nach einem Gespräch mit UN-Generalsekretär António Guterres in New York . Mit Lauterbach wäre ein Kandidat für einen der Spitzenjobs gefunden, aber es werden auch noch andere Namen ins Gespräch gebracht. Paul Zubeil zum Beispiel, der im Bundesgesundheitsministerium für internationale Gesundheit zuständig ist. Er ist politisch vernetzt, sein Ehemann ist der Virologe und Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck . Seinen Job hat er dem ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn zu verdanken, der heute Chef der Unionsfraktion im Bundestag ist. Allerdings ist er bislang international kaum bekannt. Andere mögliche Kandidaten sind laut der Webseite Health Policy Watch, die sich mit internationaler Gesundheitspolitik beschäftigt, der indonesische Gesundheitsminister Budi Gunadi Sadikin, der als Finanzexperte gilt, und der britische WHO-Wissenschaftschef Jeremy Farrar. Für ihn spricht, dass er in mehreren Ländern aufgewachsen ist, die WHO von seiner Arbeit kennt und einst den britischen Wellcome Trust, eine milliardenstarke Stiftung im Gesundheitsbereich, leitete.



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