Krankenkassen sollen sparen: Es droht der Rückschritt in die Gesundheitsarmut
Jeden Montagmorgen treibt eine neue Sau durchs bundesdeutsche Gesundheitsdorf: Zuzahlungen, Karenztage, gekürzte Zahnbehandlungen. Wer ein Mikrofon findet, versucht, der von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzten Sparkommission kurz vor Schluss noch einmal Druck zu machen – und sich selbst zu profilieren.
Zuletzt war es der Wirtschaftsrat der Union, der den ärmeren Deutschen den Armutspass in den Mund legen wollte: schlechte Zähne durch vorenthaltene Zahnbehandlung. Diesen Vorschlag hatten wir schon einmal unter Ulla Schmidt (SPD) als Gesundheitsministerin. Dass der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, nun fordert, die freiwilligen Leistungen der Krankenkassen abzuschaffen, ist kein Armutszeugnis im Mund, sondern eines im
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