Formel 1: Pirellis Motorsportchef Mario Isola hört auf
Wechsel bei Pirelli in der Formel 1: Motorsportchef Mario Isola hört auf. Ein Nachfolger steht bereits fest. Er saß nie am Steuer der Formel-1-Boliden, und doch hatte Mario Isola maßgeblich Anteil am Ausgang eines Rennens. Der 56-Jährige ist seit 1996 beim Reifenhersteller Pirelli angestellt und seit fast zehn Jahren im Formel-1-Bereich des Konzerns tätig. 2021 wurde er zum Motorsportchef befördert. Jetzt hat der Italiener gekündigt. Isola war das Gesicht des Herstellers bei den Rennen. Vor den Mikrofonen und Kameras der Motorsportjournalisten erklärte er, welche Reifenmischungen ausgewählt wurden und warum. Er erklärte, welche Reifenstrategie für welches Team die Beste ist. Damit ist es nun vorbei. Bis zum 1. Juli wird er noch bleiben, dann wolle er sich neuen Herausforderungen stellen, so der Reifenkonzern. Nachfolger ist seit 2008 beim Reifenhersteller Sein Nachfolger steht schon fest. "Pirelli gibt bekannt, dass Dario Marrafuschi mit Wirkung zum 1. März die Leitung des Motorsportgeschäfts von Pirelli übernehmen wird. Er tritt damit die Nachfolge von Mario Isola an, der bis zum 1. Juli zur Gewährleistung eines reibungslosen und effektiven Übergangs weiterhin zur Verfügung stehen wird", erklärte Pirelli. Marrafuschi kam 2008 zu Pirelli und verfügt über Erfahrung in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Pirelli für die Formel 1 . Zuletzt leitete Marrafuschi die Entwicklung der Straßenreifen von Pirelli. Wie Isola wird Marrafuschi an Giovanni Tronchetti Provera, Executive Vice President für Nachhaltigkeit, neue Mobilität und Motorsport, berichten. Pirelli ist seit 2011 exklusiver Reifenlieferant der Formel 1. Das Unternehmen stellt allen Teams identische Slick- und Regenreifen zur Verfügung und trägt damit eine zentrale Verantwortung für Sicherheit, Performance und Chancengleichheit im Starterfeld. Als Einheitslieferant entwickelt Pirelli die Reifen in enger Abstimmung mit dem Automobil-Weltverband FIA und der Rennserie, wobei Aspekte wie Haltbarkeit, Temperaturfenster, Mischungen und Konstruktion auf die jeweiligen Fahrzeug- und Streckenanforderungen abgestimmt werden.