Iran-Krieg: Drohne schlägt plötzlich auf Basis im Mittelmeer ein
Eine Drohne trifft den britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern. Sirenen heulen, Verletzte gibt es laut ersten Angaben nicht. Was über den Vorfall bekannt ist. Der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern ist in der Nacht zum Montag von einer Drohne getroffen worden. Das berichtete das zyprische Nachrichtenportal "Cyprus Mail" unter Berufung auf gut informierte Kreise. Eine Bestätigung seitens der Behörden lag zunächst nicht vor. Wer die Drohne abgefeuert hatte, war zunächst nicht bekannt. Demnach schlug eine "kleine Drohne" auf dem Flugfeld der Basis ein, die westlich der Hafenstadt Limassol liegt. Die Behörden des Stützpunkts hätten umgehend reagiert und Alarm signalisiert. Nach ersten Angaben gab es keine Verletzten, jedoch sei "geringer Sachschaden" entstanden. Das zyprische Nachrichtenportal "Politis" veröffentlichte Videoaufnahmen von außerhalb des Stützpunkts. Darauf seien deutlich Alarmsirenen zu hören gewesen. Angehörige der Basis seien angewiesen worden, an Ort und Stelle zu bleiben und weitere Anweisungen abzuwarten. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weiteren Einschlägen komme. Explosionen und Sirenen seien auch in der nahegelegenen Stadt zu hören gewesen, berichteten übereinstimmend zyprische Nachrichtenportale. Großbritannien unterhält auf Zypern zwei souveräne Stützpunkte. Zyperns Regierung weist Berichte über iranische Raketen zurück Die Regierung der EU-Inselrepublik Zypern hatte zuvor Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeerinsel abgefeuert wurden. Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schrieb am Sonntag auf der Plattform X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu. Der britische Verteidigungsminister John Healey hatte vor der Gefahr "zunehmend wahlloser iranischer Vergeltungsangriffe" gewarnt. Dem britischen Sender Sky News sagte er, es seien zwei iranische Raketen in Richtung Zypern abgefeuert worden. Das Vereinigte Königreich beteiligt sich nach eigenen Angaben im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz, wie Premierminister Keir Starmer bereits am Samstag mitgeteilt hatte. Die Einheiten starteten Healey zufolge unter anderem in Bahrain sowie auf Zypern.