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Straße von Hormus: Hapag-Lloyd-Chefin Lehmköster zweifelt an Trumps Plan

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Der Krieg in Nahost trifft die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus. Deutschlands mächtigste Reederin sieht einen Plan der US-Regierung kritisch. Die Frau weiß, wovon sie spricht. Sie besitzt selbst ein Kapitänspatent. Seit zwei Jahren leitet Silke Lehmköster, 39, Deutschlands größte Reederei: Hapag-Lloyd. Nun legt sie sich mit dem mächtigsten Mann der Welt an. "Die Hoffnung ist groß, aber unsere Erwartung ist relativ gering", sagte Lehmköster zum Plan von US-Präsident Donald Trump , die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus durch US-Geleitschiffe gegen Angriffe aus dem Iran zu schützen. Trump hatte einen entsprechenden Plan am Dienstag angekündigt, um die zivile Schifffahrt durch das wichtige Nadelöhr für den Seeverkehr zu sichern. Allein ein Fünftel des weltweiten Ölhandels passiert die Meerenge vor der Küste des Iran. "Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social . Überblick: Alle Entwicklungen im Newsblog zum Krieg in Nahost Straße von Hormus: Wird das "Tor der Tränen" geschlossen? Experte warnt Kapitänin Silke Lehmköster leitet Hapag-Lloyd Der Verband Deutscher Reeder hatte die Initiative in einer ersten Stellungnahme begrüßt. Hapag-Lloyd-Chefin Lehmköster hielt nun dagegen: Der von US-Präsident Trump am Dienstagabend in Aussicht gestellte Geleitschutz für Tanker sei nicht so einfach. "Schiffe bewegen sich, eine Eskorte müsste aber relativ nah am Handelsschiff bleiben", sagte die Reederei-Chefin. Lehmköster monierte weiter: "Die Marineschiffe haben ja nur einen gewissen Radius, in dem sie einen überhaupt luftmäßig beschützen können." Es bräuchte aber überall ein Marineschiff, wo auch nur ein Handelsschiff ist. "Wenn man das auf die Anzahl der Schiffe im Persischen Golf hochskaliert, merkt man schnell, dass das schwierig ist." Lehmköster ist nicht allein mit ihren Bedenken. Auch in anderen EU-Staaten wächst die Kritik. So erklärte der Verband der niederländischen Reeder (KVNR): "Die Frage ist, inwiefern das Angebot wirklich eine sichere Passage bietet." Laut Angaben von Schifffahrtsorganisationen warten derzeit rund zweihundert Schiffe auf eine Passage durch die Straße von Hormus. Die Route ist nicht nur für den Öl- und Gashandel entscheidend, auch ein Drittel der Düngemittel weltweit muss die Meerenge passieren. Die chinesische Staatsreederei Cosco stoppte sämtliche Fahrten auf der Route. Bis Mittwochabend wurden in der Region vier Handelsschiffe attackiert. Auch Hapag-Lloyd-Chefin Lehmköster benannte brenzlige Situationen: "Unsere Crews haben Einschläge von Drohnen oder Raketen und Rauchwolken gesehen und viel gehört", sagte sie dem "Spiegel" und ergänzte: Die "große Frage ist, und da habe ich auch keine Antwort darauf: Wie geht es weiter? Wann können wir wieder durch die Straße von Hormus fahren?" Hapag-Lloyd führt seine Geschichte bis ins Jahr 1847 zurück. Derzeit zählt das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 17.400 Beschäftigte. Die mehr als dreihundert Schiffe befördern rund 12,5 Millionen Seecontainer über die Meere der Welt.



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