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Kai Havertz ärgert Bayer Leverkusen bei Rückkehr mit Arsenal

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Kai Havertz ist erstmals seit seinem Abschied von Bayer Leverkusen als Gegner an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt. Er erhielt viel Applaus, ärgerte sein Ex-Team aber auch. Für Bayer Leverkusen stand am Mittwochabend ein echtes Topspiel an. Im Rahmen des Achtelfinal-Hinspiels der Champions League empfing die "Werkself" mit dem FC Arsenal das beste Team der Ligaphase. Der Bundesligist bot eine starke Leistung, schnupperte an einem sensationellen Heimsieg. Dann aber traf Kai Havertz zum späten 1:1-Ausgleich. Gute Leistung, später Schock: Leverkusen ärgert Arsenal in der Champions League Der Nationalspieler, in Leverkusen einst zum Profi gereift und 2020 schließlich für ein Gesamtpaket von 100 Millionen Euro an den FC Chelsea verkauft, kehrte erstmals als Gegner an seine Ausbildungsstätte zurück. Er wurde herzlich empfangen: Bayer-Ersatztorhüter Niklas Lomb umarmte ihn auf dem Rasen, die Klubführung überreichte dem Nationalspieler ein gerahmtes Bild. "Es war schön, dass er nach sechs Jahren endlich in so einem Rahmen auf uns trifft – und dass wir ihm etwas überreichen konnten", unterstrich Simon Rolfes die Wohlfühlatmosphäre mit passenden Worten. "Während Corona war alles etwas trister, obwohl es ein großer und wahnsinnig wichtiger Transfer für uns und für ihn war." Havertz lässt die Leverkusens-Fans verstummen Die Heimfans applaudierten, als Havertz in der 74. Minute bei Arsenal eingewechselt wurde. Eine gute Viertelstunde später wich das Strahlen in den Gesichtern der Bayer-Anhänger, es blieben versteinerte Minen. Denn Havertz verwandelte einen Elfmeter kurz vor Spielende, sicherte seinem Team so zumindest noch das Remis. "Ich bin froh, dass ich angetreten bin und getroffen habe. Es tut mir natürlich leid für die Leverkusener, aber ich habe mich gefreut", sagte der Offensivmann nach der Partie. Auf einen ausgiebigen Jubel verzichtete er, dennoch sei er "glücklich, dass wir am Ende noch das Unentschieden geschafft haben". Die Leverkusener wiederum ärgerten sich – nicht über Havertz, aber über das späte Gegentor. Und über die Entstehung. "Das ist schon sehr, sehr wenig", sagte Robert Andrich bei DAZN mit Blick auf den Zweikampf in der Entstehung des Elfmeters. Arsenals Noni Madueke war im Duell mit Malik Tillman zu Boden gegangen, hatte den Leverkusener zuvor aber selbst getroffen. Der Video-Assistent kassierte den Pfiff von Schiedsrichter Umut Meler trotzdem nicht ein. "Das reicht doch nicht", legte Andrich nach. Das Remis fühle sich "so ein bisschen enttäuschend an". Am kommenden Dienstag, wenn Arsenal die "Werkself" zum Rückspiel empfängt, hat der Bundesligist durch das Unentschieden im ersten Duell dennoch "eine Chance", wie Andrich anmerkte. Sofern Havertz nicht wieder das letzte Wort hat.



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