Landtagswahl in RLP: Aktuelle Umfragen zeigen Kopf-Kopf-Rennen bei Wahl an
Nach den bisherigen Umfragen bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeichnet sich ein spannendes Rennen um den Wahlsieg ab. Nach 35 Jahren könnte es zu einem Machtwechsel im Landtag von Mainz kommen. Mit der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz geht am 22. März 2026 das Superwahljahr weiter. 2,95 Millionen Wahlberechtigte haben die Möglichkeit, ihre Stimme bei der Rheinland-Pfalz-Wahl abzugeben. Dabei zeichnet sich zwei Wochen nach den knappen Ergebnissen der Landtagswahl in Baden-Württemberg erneut ein Wahlkrimi ab. Dieses Mal zeichnet sich nach den Wahlumfragen zur RLP-Wahl zwischen der CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Gordon Schnieder und der SPD mit Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Aktuelle Umfrage zur RLP-Wahl 2026: Enges Rennen zwischen CDU und SPD Denn auch etwa zehn Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz bahnt sich einer aktuellen Umfrage zufolge weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der regierenden SPD und der oppositionellen CDU an. Sollte bereits an diesem Sonntag ein neues Landesparlament gewählt werden, hätte die CDU einen Prozentpunkt Vorsprung vor der SPD. Das ergab die ARD-Vorwahlumfrage zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz . Demnach käme die CDU um Spitzenkandidat Gordon Schnieder auf 29 Prozent. Damit erhielt die Partei in der Umfrage zur RLP-Wahl einen Prozentpunkt mehr als im Februar. Die SPD um den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer konnte mit 28 Prozent ebenfalls einen Prozentpunkt hinzugewinnen. Mit 19 Prozent im Vergleich zu Februar würde die AfD der Umfrage zufolge abschneiden. Grüne verlieren in aktueller Umfrage zur Wahl in Rheinland-Pfalz Die Grünen würden laut der aktuellen Umfrage zur RLP-Wahl 2026 bei 8 Prozent landen, was ein Prozentpunkt weniger als im Vormonat wäre. Während die Linke mit unverändert 5 Prozent die Chance auf einen Einzug in den Landtag hätte, würden die Freien Wähler diesen mit 4,5 Prozent – und damit einem halben Prozentpunkt weniger als im Februar – knapp verpassen. Alle anderen Parteien kämen laut der Umfrage zusammen auf 6,5 Prozent, darunter die FDP , die der Umfrage zufolge derzeit unterhalb von 3 Prozent liege. Umfrage zur Regierung nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz Bei der Führung der künftigen Landesregierung wünschten sich laut Umfrage im Vergleich zum Februar unverändert 35 Prozent eine SPD-geführte Landesregierung nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. 32 Prozent und damit zwei Prozentpunkte mehr als im Februar sprachen sich für eine von der CDU geführte Regierung aus. 21 Prozent wollen eine von der AfD geführte Landesregierung, das sind ebenfalls zwei Prozentpunkte mehr als im Februar. 12 Prozent der Befragten konnten oder wollten sich bei dieser Frage nicht festlegen. Für die ARD-Vorwahlumfrage hatte das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.534 Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz befragt. Umfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Vorherige Umfrage deutet knappes Rennen bei der RLP-Wahl an Laut einer vorherigen Umfrage zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz liegen die regierende SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer und die oppositionelle CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Gordon Schnieder etwa gleichauf. Somit scheint bei der Rheinland-Pfalz-Wahl nach 35 Jahren ununterbrochener SPD-Regierung ein Machtwechsel möglich zu sein. Umfrage zur RLP-Wahl: Krimi zwischen CDU und SPD Laut der jüngsten Umfrage zur RLP-Wahl 2026 des SWR von Infratest dimap haben die Christdemokraten mit 28 Prozent einen hauchdünnen Vorsprung vor der SPD, die bei 27 Prozent liegt. Für die Sozialdemokraten um Schweitzer bedeutet die Entwicklung in den vergangenen Umfragen zur Rheinland-Pfalz-Wahl einen Erfolg, da sie den Rückstand auf die CDU deutlich verkleinern konnten. Die AfD von Spitzenkandidat Jan Bollinger könnte der Umfrage zufolge ihr Wahlergebnis von 2021 bei der Wahl in Rheinland-Pfalz hingegen mehr als verdoppeln. Laut der SWR-Umfrage zur RLP-Landtagswahl vom 26. Februar wäre sie mit 19 Prozent die drittstärkste Kraft. Auf dem vierten Rang befinden sich die Grünen mit Spitzenkandidatin und Umweltministerin Katrin Eder, die mit neun Prozent etwa ihr Wahlergebnis von 9,3 Prozent aus dem Jahr 2021 halten könnten. Verlierer bei der Umfrage zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026 Der Linken von Spitzenkandidatin Rebecca Ruppert könnte laut der Umfrage zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erstmals der Einzug in den Mainzer Landtag gelingen. Derzeit steht die Partei bei fünf Prozent, 2021 verfehlte sie die Fünfprozenthürde mit 2,5 Prozent deutlich. Anders sieht es für die FDP aus – derzeit neben SPD und Grünen dritte Regierungspartei in der von Schweitzer geführten rot-grün-gelben Ampelkoalition. Nach 5,5 Prozent 2021 wird sie in der Umfrage zur RLP-Wahl nicht mehr gesondert ausgewiesen. Die Freien Wähler, die bei der Landtagswahl vor fünf Jahren auf 5,4 Prozent kamen und erstmals ins Parlament einzogen, werden bei fünf Prozent gesehen. Sie haben also erneut Chancen auf den Einzug in den Landtag. Das BSW rangiert wie die FDP in der Umfrage nur unter "sonstige Parteien" und würde den Parlamentseinzug verpassen. Vorherige Umfragen zur Rheinland-Pfalz-Wahl am 22. März Im Januar betrug der Vorsprung der CDU laut der SWR-Umfrage von Infratest dimap zur Wahl in Rheinland-Pfalz noch drei Prozentpunkte auf die Sozialdemokraten (26 Prozent). Während die AfD als drittstärkste Kraft bei 18 Prozent lag, erhielten die Grünen bei der Erhebung zehn Prozent und die Linken sechs Prozent. Diese Umfragewerte wichen nur geringfügig von der vorherigen Umfrage zur Rheinland-Pfalz-Wahl des SWR ab. Laut Infratest dimap vereinte die CDU im Oktober 2025 29 Prozent der Stimmen auf sich, während die SPD auf 23 Prozent kam. Insa-Umfrage zur Wahl in Rheinland-Pfalz: CDU stärkste Kraft In der jüngsten Insa-Wahlumfrage für die "Bild" zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz lag die CDU im Oktober mit 27 Prozent an der Spitze und hatte damit einen Vorsprung von fünf Prozentpunkten auf die SPD. Diese kam bei der Erhebung auf 22 Prozent. Ebenfalls 22 Prozent entfielen auf die AfD. Die Grünen erreichten einen Umfragewert von neun Prozent, gefolgt von der Linken mit sechs Prozent und der FDP mit vier Prozent. Die Aufholjagd seit dem Oktober lässt einen Trend erkennen, der die CDU nervös machen könnte. Schließlich hat die Partei bei den Ergebnissen der Landtagswahl in Baden-Württemberg miterleben müssen, wie die CDU zu früh gefeiert und einen sicher geglaubten Wahlsieg noch aus der Hand gegeben hat. Viele Wähler sind laut einer Umfrage zur RLP-Wahl unentschlossen Zumal viele Wahlberechtigte für die RLP-Wahl noch keine Entscheidung getroffen haben. Einer Umfrage zufolge weiß gut ein Fünftel der Wählerinnen und Wähler bisher nicht, wen sie bei der Rheinland-Pfalz-Wahl wählen wollen. Wie der repräsentative "Rheinland-Pfalz Report" des Ifak Instituts im Auftrag der Koblenzer "Rhein-Zeitung" und des privaten Radiosenders RPR1. ergab, haben sich 22 Prozent der Befragten bisher nicht auf eine Partei festgelegt. Wahl in Rheinland-Pfalz: Zwei zentrale Themen im Endspurt Der Schlussspurt vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wird neben den Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Energiepreise für die Wirtschaft und Verbraucher noch von einem weiteren zentralen Thema bestimmt. Vor der RLP-Wahl ist eine Debatte über längere Sonderurlaube für ranghohe Beamte entbrannt . Die CDU kritisiert Schweitzer, dieser weist die Vorwürfe zurück. "Das ist unser Beamtenrecht", sagte er am Dienstag im Fernsehduell mit Schnieder im SWR. Auch aufseiten der CDU gebe es Beamte, die von dieser Regelung profitierten. Wer regiert nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz? Unklar bleibt bei der Ausgangslage, wie das Bundesland nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz regiert werden könnte. Schweitzer übernahm das Ministerpräsidentenamt im Jahr 2024 in der laufenden Legislaturperiode von SPD-Vorgängerin Malu Dreyer und erbte von ihr auch das Ampelbündnis. Nach eigenen Angaben strebt er eine Fortsetzung der Koalition an, was durch ein Scheitern der FDP an der Fünfprozenthürde allerdings unmöglich werden würde. Ob es alternativ für eine rot-grün-rote Koalition aus SPD, Grünen und Linken reichen könnte, ist offen. Dies hängt davon ab, ob Linke und Freie Wähler den Landtagseinzug schaffen. In jedem Fall könnten eine Koalition aus CDU und SPD zusammen regieren – in welcher Reihenfolge auch immer. Zu der Frage, ob er bei einer Niederlage der SPD auch ein Ministeramt unter einem künftigen Ministerpräsidenten Schnieder übernehmen würde, äußerte sich Schweitzer bisher nicht öffentlich. Sollte die Mainzer Staatskanzlei nach der Wahl aber an die CDU gehen, dürfte die Debatte über die personelle Neuaufstellung der Landes-SPD wohl beginnen.