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US-Kriegs-Rhetorik: Die USA berauschen sich an der eigenen Gewalt

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Die US-Regierung berauscht sich mit markigen Worten und kruden Videos an der eigenen Gewalt gegenüber dem Iran. Dabei demonstriert sie mit ihrer unwürdigen Rhetorik nur die eigene Schwäche. Pete Hegseth gibt aktuell gerne Auskunft. Allerdings ist der Informationsgehalt eher gering, wenn der US-Verteidigungsminister, dessen Haus zum Kriegsministerium umgetauft wurde, über den Krieg im Iran spricht. Stattdessen spielt der ehemalige TV-Moderator gerne den verbalen Rambo, mit Worten voll des nationalistischen, gewaltverherrlichenden Pathos – selbst für amerikanische Verhältnisse. US-Ölkrise: "Weißes Haus hat praktisch keine Kontrolle" Krieg im Iran : Alle Informationen im Newsblog Den Krieg im Iran nennt Hegseth regelmäßig "keinen fairen Kampf", und es soll auch keiner sein. Die eigenen Soldaten, gerne als "Krieger" bezeichnet, sind "beispiellos und unschlagbar". Das Ziel: "Besiegen, zerstören, außer Gefecht setzen." Der Wille "unerschütterlich", "konzentriert wie ein Laserstrahl", während sich die iranische Führung "verzweifelt" vor den USA versteckt, "so wie es Ratten tun". Hegseths Resümee: "Wir steigen auf, sie sinken ab." Die brutale Wortwahl des "Kriegsministers" ist Teil einer größeren Kommunikationsstrategie, die die US-Regierung aktuell im Umgang mit dem Iran verfolgt: Sie berauscht sich in Wort und Bild an ihrer eigenen Gewalt. Das ist angesichts der Lage schlicht unangebracht, entmenschlichend und völlig empathielos – und soll offensichtlich von der eigenen Planlosigkeit ablenken. Unerträgliche Videos Hegseths inhaltslose Worthülsen allein sind schon schwer auszuhalten. Unerträglich wird die Kriegsrhetorik allerdings dann, wenn man sich das Videomaterial dazu ansieht, das das Weiße Haus auf seinen offiziellen Kanälen seit Beginn des Krieges veröffentlicht: Es vermengt Hollywoodfilme, Sportclips und Ausschnitte aus Videospielen mit echten Kriegsszenen. Mal sind die iranischen Anführer bewaffnete Kegel, die von einer Kugel in den Farben der amerikanischen Flagge abgeräumt werden, unterlegt mit Klängen von Lynyrd Skynyrds Song "Freebird". Mal werden Erfolge aus Sportspielen mit Aufnahmen von Raketeneinschlägen im Iran kombiniert: Ein Treffer ins Schwarze beim Bogenschießen, mit einem Schlag beim Golf einlochen oder eine iranische Militäranlage bombardieren – für das Weiße Haus macht das alles keinen Unterschied: Krieg ist für sie nur ein Spiel. Hegseth, Trump und andere Regierungsmitglieder versuchen so, Stärke und Überlegenheit zu demonstrieren. Der Krieg im Iran, ein Kinderspiel, so leicht wie ein Triumph auf der Playstation. Die USA haben als Helden ihrer selbst geschriebenen Kriegsgeschichte alles im Griff. Krieg bleibt unbeliebt Doch der Verdacht liegt nahe, dass eher das Gegenteil der Fall ist: Die erwartete Dauer des Krieges hat sich in den vergangenen zwei Wochen ähnlich oft geändert wie die vermeintlichen Kriegsziele der USA. Wer diese aber nicht klar definiert, der kann auch nicht sagen, wann sie erreicht sind und der Krieg damit erfolgreich enden kann. Zudem bleibt der Iran-Krieg in den USA weiterhin unbeliebt, die damit verbundene Ölkrise hat mittlerweile auch die amerikanischen Zapfsäulen erreicht. Die US-Regierung steht daher auch innenpolitisch unter Druck. Die Konsequenz könnte sein, dass das US-Militär künftig mit noch größerer Härte vorgehen wird, um mit Freude an Gewalt all das zu überspielen. Empathie ein Fremdwort Nahezu ausgeklammert wird dabei das Leid der Iranerinnen und Iraner: Donald Trump hat in seiner ersten Ansprache nach Beginn des Krieges noch den Mut der iranischen Bevölkerung hervorgehoben. Viele der Bürger waren zuvor gegen das Regime aufgestanden und mussten ihren Protest mit dem Leben bezahlen. Ähnliche Worte hört man aktuell in Washington allerdings kaum noch. Empathie und Menschlichkeit sind für diese Regierung Fremdwörter.



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