Mette-Marit im Epstein-Fall: Kronprinzessin erlebt nächsten Rückschlag
Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit verliert eine weitere Schirmherrschaft. Damit zieht bereits die dritte Organisation Konsequenzen aus den Epstein-Enthüllungen. Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen gerät im Zuge der Enthüllungen um ihre Freundschaft zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weiter unter Druck. Nach den Organisationen "Sex and Society" und "Council for Mental Health" hat nun auch "Det Norske Jentekor" (Auf Deutsch: 'Der Norwegische Mädchenchor') seine Zusammenarbeit mit der 52-Jährigen vorerst eingestellt. Seit 2017 war Mette-Marit dort als Schirmherrin tätig. Wie das norwegische Medium "TV2" berichtet, hat der Verein in einem Brief, der an die Sängerinnen, Eltern und Erziehungsberechtigten ging, seinen Unmut über Mette-Marits Umgang mit den Enthüllungen beschrieben. So habe die frühere Freundschaft zwischen Mette-Marit und Jeffrey Epstein "zu Unruhe in der Organisation geführt". Problematisch sei besonders der Umstand, dass sich die Kronprinzessin zu der Sachlage nicht erklärt hat. Mette-Marit: Sie suchte schwanger in Dating-Show nach einem Mann Haakons Frau: Jetzt bittet sie den König um Entschuldigung Jetzt wird es existenziell: Mette-Marit gerät unter Druck Genau dies wird ihr jetzt zum Verhängnis. Der Verein soll sich explizit gewünscht haben, dass sich Mette-Marit persönlich zu Wort meldet – doch dies tat sie nicht. Laut des Briefes wurde der Ehefrau von Thronfolger Haakon bis zum 12. März die Möglichkeit eingeräumt, "selbst Stellung zu beziehen". Da dies nicht geschehen sei, wolle man die Zusammenarbeit beenden: "Die Unruhe hält an, und vor diesem Hintergrund empfiehlt der Vorstand, dass 'Det Norske Jentekor' die königliche Schirmherrschaft beendet." Nicht alle Organisationen reagieren gleich Es wäre der nächste Rückschlag für Mette-Marit. Mitte Februar gab die Generalsekretärin von "Council for Mental Health" die Entscheidung bekannt, dass es angesichts der ernsten Lage sinnvoll sei, der Kronprinzessin Zeit zu geben. Gleichzeitig distanzierte sich die Organisation klar von den Vorwürfen um "Menschenhandel, Gewalt und sexuelle Übergriffe", die im Kontext der Epstein-Enthüllungen mehr und mehr ans Licht kommen. Die Entscheidung des "Council for Mental Health" folgte auf einen ähnlichen Schritt von "Sex and Society". Norwegens größte Einrichtung für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte hatte ihre Kooperation mit Mette-Marit bereits Anfang Februar beendet. Nicht alle Organisationen ziehen jedoch die gleichen Konsequenzen. Der Norwegische Bibliotheksverband, dessen Schirmherrin die Kronprinzessin seit 2023 ist, möchte die Zusammenarbeit fortsetzen. Die Vorsitzende Helene Voldner bestätigte der norwegischen Zeitung "Se og Hør", dass der Verband einen Brief der Königsfamilie erhalten habe. Zum Inhalt äußerte sie sich nicht konkret, erklärte aber: "Wir schätzen die Informationen der königlichen Familie und dass sie in direktem Kontakt und Dialog mit den Organisationen steht, deren Schirmherrin sie ist. Wir werden auf weitere Informationen warten." Ende Januar waren neue Dokumente beim US-Justizministerium veröffentlicht worden, die Mette-Marits Verbindungen zu Jeffrey Epstein offenlegten. Die Kronprinzessin wird in den Unterlagen über 1.000 Mal erwähnt. Die Dokumente belegen E-Mail- und Handykontakte sowie mehrere persönliche Treffen zwischen der Kronprinzessin und dem verurteilten Sexualstraftäter. Besonders brisant: Mette-Marit soll sogar ein Treffen zwischen Epstein und ihrem Ehemann, Kronprinz Haakon, arrangiert haben. Nach den Enthüllungen bat die Kronprinzessin den König von Norwegen um Entschuldigung.