Koks-Taxis in Berlin: Razzia in mehreren Bezirken
170 Einsatzkräfte durchsuchen zehn Objekte in Berlin – Drogen, Bargeld und eine Waffe werden sichergestellt. Fünf Personen sind tatverdächtig. Die Berliner Polizei hat am Donnerstag bei einer Razzia gegen mutmaßliche Kokstaxi-Händler rund 50 Kilogramm Cannabis, 500 Gramm Kokain sowie rund 100.000 Euro Bargeld sichergestellt. Rund 170 Einsatzkräfte durchsuchten zehn Objekte in Charlottenburg, Lichterfelde, Grunewald, Alt-Treptow, Rummelsburg, Zehlendorf und Wilmersdorf. Die Beamten beschlagnahmten zudem eine scharfe Pistole mit Munition sowie Mobiltelefone und Datenträger, wie die Polizei mitteilte. Nicht nur Kokain wird von den Taxis geliefert Fünf Beschuldigte im Alter von 20 bis 41 Jahren stehen den Angaben zufolge im Verdacht, seit 2024 über sogenannte Kokstaxis illegal mit Kokain gehandelt zu haben. Einen 24-Jährigen aus der Gruppe führten die Ermittler einem Richter vor, der einen Haftbefehl erließ. Die Ermittlungen dauern an. Kokstaxis sind in Berlin seit Jahren ein bekanntes Phänomen im Drogenhandel. Kunden bestellen dabei Drogen über das Internet – Dealer liefern die Ware anschließend in unauffälligen Kleinwagen aus. Neben Kokain werden auf diesem Weg auch Marihuana und Ecstasy vertrieben.