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Март
2026

Donald Trump sucht Ausweg aus Iran-Krieg: Das sind nun die Optionen der USA

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Bodenoffensive oder Rückzug? Donald Trump hat im Iran-Krieg die nächste Eskalationsstufe vorbereitet. Aber die Risiken wären groß, für die USA und für die Weltwirtschaft. Auch deshalb sendet der US-Präsident widersprüchliche Signale. Die Optionen liegen auf dem Tisch, nun muss der Mann im Weißen Haus entscheiden. Aber Donald Trump tut sich schwer. Der US-Präsident sendet im Iran-Krieg auch deshalb widersprüchliche Signale. In einem Interview mit der britischen Zeitung "Financial Times" am Wochenende spielte er mit dem Gedanken, die iranische Insel Charg zu besetzen. "Um ehrlich zu sein, am liebsten würde ich mir das Öl im Iran nehmen", sagte er. Kurz darauf folgte das nächste Signal: Am Montag berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungskreise, dass Trump den Iran-Krieg auch ohne Wiedereröffnung der Straße von Hormus beenden wolle. Was denn nun? Bodenoffensive oder Kriegsende? Trump scheint auf der Suche nach einem Ausweg zu sein, er wirkt zunehmend verzweifelt. Seine Strategie – wenn es denn eine solche gibt – legt er nicht offen. Auch die US-Verbündeten tappen weiter im Dunkeln. Beim G7-Außenministertreffen in Frankreich am Freitag versprach US-Außenminister Marco Rubio zwar ein schnelles Kriegsende , aber Antworten auf strategische Fragen bekam auch Deutschland nicht. "Ich bin nicht da, um Sie glücklich zu machen", erklärte Rubio am Freitag. Die USA setzen auf Verwirrung, auch um ihre Verhandlungsposition zu verbessern. Fest steht: Trump will einen Deal, aber das iranische Regime ist nicht nur von einer radikalen Ideologie angetrieben, sondern im Zweifel auch bereit, seine eigene Bevölkerung sterben zu lassen. Trump scheint in dem Chaos festzusitzen, das er zusammen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu vor über vier Wochen mit dem Angriff auf Iran begonnen hat. "Holt euch euer eigenes Öl"Wegen Iran-Krieg: Trump droht Verbündeten erneut G7-Treffen in Frankreich : Plötzlich verfliegt die Wut Iranisches Regime kollabiert nicht Dabei sind die Vereinigten Staaten und Israel militärisch überlegen. Sie haben die komplette Lufthoheit, können mit Kampfflugzeugen und Drohnen fast widerstandslos im iranischen Luftraum operieren. Auch nach dem Tod des obersten Führers des Iran, Ali Chamenei, sterben immer weiter führende Mitglieder der politischen Führung, der Revolutionsgarden und der regimetreuen Basidsch-Milizen durch Luftangriffe. Doch das iranische Regime hat sein System offenbar auf diese Art der asymmetrischen Kriegsführung eingestellt. Es kollabiert nicht, wenn ihre führenden Mitglieder sterben. Und es schafft es weiterhin, die US-Verbündeten am Golf mit Raketen und Drohnen zu beschießen sowie faktisch die Straße von Hormus zu sperren, die für den internationalen Gas- und Ölhandel extrem wichtig ist. Trump spricht auf der Suche nach einer Siegesmeldung dagegen von einem Regimewechsel. Die Regierung in Teheran sei "eine ganze andere Gruppe von Leuten", sagte der US-Präsident am Montag vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. "Daher würde ich das als Regimewechsel betrachten." Das ist nicht frei von Ironie. Denn der neue oberste Führer Modschtaba Chamenei gilt als noch radikaler als sein Vater. Die Macht scheint aktuell in den Händen der Revolutionsgarden zu liegen. Der Iran droht sich in eine Militärdiktatur zu verwandeln, in eine islamistische Diktatur, die nach der Tötung ihrer Führungseliten auf Rache sinnt. Das schmälert die Chance auf einen Deal erheblich. Trump hat Optionen auf dem Tisch Hinzu kommt, dass die strategischen Optionen der USA begrenzt sind. Trump hat vom Pentagon Pläne für eine Bodenoffensive ausarbeiten und Truppen in die Golfregion verlegen lassen. Die Rede ist von etwa 3.000 Fallschirmjägern der Spezialkräfte und etwa 2.000 amphibischen Einheiten mit Landungsschiffen, die die mehr als 40.000 US-Soldaten in der Golfregion verstärken. Doch es bleibt unklar, ob Trump eine Drohkulisse aufbauen oder wirklich mit einer Bodenoperation eine neue Eskalationsstufe zünden möchte. Denn eines liegt auf der Hand: Alle militärischen Optionen der Vereinigten Staaten sind mit einem enormen Risiko verbunden. Ein Überblick: Option 1: Einnahme der Insel Charg In internationalen Medien ist aktuell oft von einer Einnahme der iranischen Insel Charg die Rede. Der Verdacht einer US-Offensive hier liegt nahe. Denn 90 Prozent der iranischen Ölexporte laufen über die Insel. Trump könnte den Iranern finanziell die Luft abschnüren. Zumindest in der Theorie. Denn kapituliert das iranische Regime daraufhin nicht, steht Trump vor einem immensen Problem. Die US-Kräfte in der Region würden zwar potenziell ausreichen, um Charg zu erobern, aber es ist unklar, ob sie die Insel mittelfristig halten können. Sie wären exponiert und die Iraner könnten sie vom Festland mit Drohnen und Raketen beschießen. Ob die US-Armee sich davor schützen kann, ist fraglich. Denn schon jetzt gehen die US-Bestände an Munition für das Flugabwehrsystem Patriot zur Neige. Die Folgen dieses Szenarios könnten für die Weltwirtschaft verheerend sein, denn der Ölpreis würde wahrscheinlich weiter in die Höhe schnellen. Zudem droht Trump im Jahr der Zwischenwahlen in den USA ein innenpolitischer Sturm, sollten viele weitere amerikanische Soldaten in dem Krieg sterben. Eine Versicherung, dass das iranische Regime den Kampf aufgibt, gibt es dagegen nicht. Trump würde damit den Druck massiv erhöhen, nicht nur auf das iranische Regime, sondern auch auf sich selbst. Option 2: Bodenoffensive gegen Inseln am Persischen Golf Die USA könnten auch kleinere Inseln im Persischen Golf einnehmen. Im Fokus stünden dabei Abu Musa, Groß-Tunb und Klein-Tunb, die vom Iran verwaltet werden. Auf diesen Inseln gibt es militärische Infrastruktur, und das iranische Regime kann von dort aus den Seehandelsweg auf der Straße von Hormus überwachen. So wurden von diesen Inseln aus bereits Schiffe identifiziert und teilweise beschossen. Die Vorteile einer derartigen Operation liegen auf der Hand. Die Inseln können zwar auch vom iranischen Festland aus beschossen werden, aber sie liegen nicht so nah an der Küste wie Charg. Außerdem werden sie von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) beansprucht. Trump könnte die Scheichs von Abu Dhabi und Dubai in den Konflikt ziehen, indem er ihnen die Inseln anbietet, die sie als ihr Staatsgebiet betrachten. Trump könnte damit einen neuen Zollmeister für die Straße von Hormus einsetzen wollen – und das klingt auf den ersten Blick logisch. Denn die VAE könnten langfristig beim Schutz der Inseln helfen. Aber auch mit Blick auf diese Option gilt: Die Inseln liegen in der Reichweite iranischer Drohnen und Raketen, und es würde wahrscheinlich Opfer auf amerikanischer Seite geben. Option 3: Die USA setzen auf Deal und Rückzug Der US-Präsident könnte allerdings auch die militärische Drohkulisse erhöhen wollen, um das iranische Regime in Verhandlungen zum Einlenken zu bewegen. Das wäre wahrscheinlich die von Trump bevorzugte Option, und in dieser Woche soll es unter der Vermittlung von Pakistan zu indirekten Verhandlungen zwischen den USA und Iran kommen. Doch bislang signalisiert das iranische Regime nicht, dass es zu einem Kompromiss bereit ist. Denn Teheran geht davon aus, dass sie das amerikanisch-israelische Bombardement länger aushalten können als Trump die globale Energiekrise. Wahrscheinlich steckt darin sogar ein Funken Wahrheit, aber der US-Präsident braucht auch etwas, das er am Kriegsende als Sieg präsentieren kann. Deswegen droht in den Verhandlungen ein Patt. Keine Optionen: Invasion oder Sicherung des Urans Dagegen wird in den USA auch diskutiert, ob US-Spezialeinheiten das angereicherte Uran sicherstellen können, welches das iranische Regime möglicherweise für die Entwicklung von Kernwaffen verwenden könnte. Aber das gilt als unwahrscheinlich. Denn das Risiko eines solchen Einsatzes wäre für die Amerikaner noch größer. Einerseits könnte das Uran noch verschüttet in den Anlagen liegen, die von den USA und Israel im vergangenen Jahr bombardiert wurden. Diese Anlagen liegen im Zentrum des Iran, das Land ist mehr als viermal so groß wie Deutschland, der Weg für US-Truppen wäre weit. Andererseits gab es von Teheran zumindest zeitweise Signale, dass man das Uran bei einem möglichen Kriegsende auch abgeben könnte. Es ist unklar, wie belastbar dieses Angebot ist. Aber für Trump stehen Nutzen und Risiko einer solchen Operation in einem Missverhältnis. Noch unrealistischer ist aktuell eine größere Bodenoffensive auf das iranische Festland. Dafür haben die Amerikaner schlichtweg zu wenige Truppen in der Region, und die Kritik in den USA am aktuellen Kriegsumfang ist schon jetzt massiv. Laut aktuellen Umfragen lehnen 60 Prozent der Amerikaner jeglichen Einsatz von Bodentruppen ab. Würde Trump nun, wie zuletzt vor ihm US-Präsident George W. Bush im Irak , einen großen Bodenkrieg im Nahen Osten beginn, würde ihm das auch innenpolitisch massiv schaden.



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