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2. Bundesliga: Dresden gegen Hertha unterbrochen – Klub-Bosse wütend

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Das Top-Spiel in der 2. Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC muss bereits in der Anfangsphase mehrmals unterbrochen werden. Dann eskaliert die Situation. Schiedsrichter Sven Jablonski hat das Abendspiel in der 2. Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC nach 19 Minuten für rund 25 Minuten unterbrochen. Was war passiert? Nach einem lauten Knall im Block der Hertha-Fans standen plötzlich zahlreiche vermummte Dresden-Anhänger vor dem Gästeblock und wollten diesen stürmen. Die SGD-Anhänger schossen Pyrotechnik in den Block und auch die Gästefans feuerten zurück. Anschließend rückte die Polizei mit mehreren Einsatzkräften an und jagte die Dresden-Fans über das Feld zurück in den Block. Dynamo-Kapitän Stefan Kutschke machte sich auf den Weg zum Block, um schlichtende Worte an den Anhang zu richten, musste aber unverrichteter Dinge wieder umdrehen. Auf dem Feld bildeten über 100 Polizisten anschließend eine große Kette, um weitere Zwischenfälle zu verhindern, zogen sich jedoch nach knapp 20 Minuten zurück. Laut Dresdens Geschäftsführer Sport, Sören Gonther, soll es um eine kleine geklaute Fahne gehen, er könne jedoch nichts zu einhundert Prozent bestätigen. Dynamos Finanzvorstand Stephan Zimmermann sagte in der Halbzeit bei Sky, dass man die Vorfälle mit der Polizei sachlich aufarbeiten werde. "Wir werden alle Beteiligten hart strafen", kündigte er an. Gonther mochte nicht beurteilen, ob die Polizei zu spät eingegriffen habe. "Aber sie waren ja dann trotzdem rechtzeitig mit viel Präsenz drin." Herthas Geschäftsführer Peter Görlich machte deutlich, dass solche Ausschreitungen "Wasser auf die Mühlen großer Kritiker" sei, wenn man über neue Stadionverbotsrichtlinien spreche. Man dürfe nun jedoch nicht den Fehler machen, alles zu pauschalisieren. Er sei weiterhin für eine lebendige Fankultur, "aber sobald Gewalt im Spiel ist oder mit Pyrotechnik auf Menschen geschossen wird, hört es bei mir auf", sagte er bei Sky. Sky-Reporterin Nele Ocik sprach von "beängstigenden Szenen". Bereits zu Beginn musste das Spiel wegen Pryonebels minutenlang unterbrochen werden.



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