USA nehmen Nichte von totem iranischen General Soleimani fest
Festnahme in den USA: Der Nichte des getöteten iranischen Generals Ghassem Soleimani wird Propaganda vorgeworfen. Die USA haben nach eigenen Angaben die Nichte des 2020 getöteten iranischen Generals Ghassem Soleimani festgenommen. Wegen der Verbreitung von Hetze und Propaganda der iranischen Führung sei ihr das Aufenthaltsrecht entzogen worden, teilte das Außenministerium mit. Hamideh Soleimani Afshar befinde sich zusammen mit ihrer Tochter in Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE. Sie hatte demnach bislang eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis für die USA. Krieg im Nahen Osten: Alle aktuellen Meldungen Entlassungen: US-Verteidigungsminister Hegseth immer paranoider? USA als "großen Satan" bezeichnet Während ihres Aufenthalts in den USA habe sie Angriffe auf amerikanische Soldaten bejubelt, den neuen Führer des Irans gelobt und die USA als den "großen Satan" bezeichnet. Zudem habe sie sich als entschlossene Unterstützerin der iranischen Revolutionsgarden bekannt. Auch ihr Mann dürfe nicht mehr in die USA einreisen. General Ghassem Soleimani war 2020, während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump , bei einem US-Drohnenangriff im Irak getötet worden. Soleimani war Kommandeur der Auslandseinheit der Revolutionsgarden, der sogenannten Al-Kuds-Brigaden. Er galt als einer der wichtigsten Militärs im Iran . Wie das Außenministerium weiter mitteilte, wurde zuvor bereits Angehörigen des Mitte März vom israelischen Militär getöteten iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani das Aufenthaltsrecht entzogen.