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Zwei junge Frauen totgerast: Mann wegen Mordes verurteilt

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Zwei Brüder liefern sich mitten in der Innenstadt von Ludwigsburg ein Autorennen. Dann kommt es zur Tragödie. Die Richter sprechen ein klares Urteil. Nach einem verbotenen Autorennen mit zwei Toten ist der Unfallverursacher vom Landgericht Stuttgart zu einer lebenslangen Haft wegen Mordes verurteilt worden. Der Mann hatte sich vor einem Jahr mit seinem Bruder in Ludwigsburg ein Rennen geliefert. Sein PS-starker Wagen hatte das Auto zweier 22 und 23 Jahre alter Frauen gerammt. Wie die "Stuttgarter Zeitung" berichtete, wurde auch der Bruder des Hauptangeklagten verurteilt – wegen versuchten Mordes zu 13 Jahren. Ein dritter Angeklagter, der Cousin der beiden Brüder, erhielt eine Bewährungsstrafe. Auto schießt unter Leitplanke: Roter Toyota bei Unfall zerstört – Feuerwehr staunt über Fahrer Dringende Warnung: Mann schießt auf Polizistin – Täter auf der Flucht Mit dem Urteil folgt das Gericht der Staatsanwaltschaft. Der mutmaßliche Unfallverursacher habe kurz vor dem Aufprall Vollgas gegeben, obwohl er die lebensgefährliche Situation erkannt habe, hatte diese argumentiert. Verurteilter flüchtete nach tödlichem Autorennen Angehörige der beiden getöteten jungen Frauen reagierten laut "Stuttgarter Zeitung" mit Jubelrufen und Applaus auf das Urteil. Daraufhin habe der Vorsitzende Richter mit den Worten reagiert: "Ich lasse den halben Saal räumen, wenn Sie nicht aufhören. Das ist hier kein Schauspiel." Danach sei es ruhig im Saal geblieben. Die beiden 33 und 35 Jahre alten Brüder hatten sich nach Auffassung der Staatsanwaltschaft am Abend des 20. März 2025 zu einem Autorennen in der Innenstadt von Ludwigsburg verabredet. Auch der Cousin saß in einem der Autos. Nach der Tat flüchtete einer der beiden Brüder, er wurde erst Tage später gefasst. "Übermut und Selbstüberschätzung" Im seit Monaten andauernden Prozess sprach der ältere Bruder in einer Einlassung von "Übermut und Selbstüberschätzung" mit seinem "Traumauto", kurzen Rennstarts an Ampeln und falschem Vertrauen in Assistenzsysteme. Der Hauptangeklagte hatte im Verfahren gesagt, er sei für den Tod beider Frauen verantwortlich. "Mein Handeln ist durch nichts zu entschuldigen", ergänzte er. Er habe aber nicht vorgehabt, jemanden zu gefährden, sondern auf sein Können und die Technik seines Wagens vertraut. Die Verteidiger hatten die Mordvorwürfe zurückgewiesen. Sie bestritten, dass die Angeklagten den Tod anderer billigend in Kauf genommen hätten und plädierten auf fahrlässige Tötung. Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, waren die beiden Brüder bereits mehrfach wegen Verkehrsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Die Akte der beiden zähle 180 Einträge. Einer der beiden habe sich etwa in der Vergangenheit in betrunkenem Zustand eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, bei der ihn selbst Schüsse der Polizei nicht hätten stoppen können.



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