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Krankenkasse für Neukunden gesperrt: Sechs Bundesländer betroffen

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Bei den Zusatzbeiträgen der Krankenkassen gibt es große Unterschiede. Doch ein Wechsel zur derzeit günstigsten Kasse wird vielen Versicherten nun verbaut. Rückschlag für die BKK Firmus: Die bislang bundesweit geöffnete Krankenkasse darf künftig keine Versicherten mehr aus sechs Bundesländern aufnehmen. Betroffen sind: Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern Rheinland-Pfalz Saarland Schleswig-Holstein Thüringen Der Grund: Betriebskrankenkassen dürfen nur in Bundesländern Versicherte aufnehmen, in denen ihre historisch gewachsenen Trägerbetriebe mit einer Betriebsstätte vertreten sind. So schreibt es das Krankenkassenorganisationsrecht vor. Trägerbetriebe sind Unternehmen, die ihre eigene Betriebskrankenkasse besaßen. Hatte das Unternehmen Werke in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, durfte es auch nur in diesen Bundesländern Versicherte aufnehmen. Viele Betriebskrankenkassen haben sich in der Vergangenheit zusammengeschlossen, sodass die meisten Betriebskrankenkassen komplexe Trägerstrukturen aufweisen. Diese werden regelmäßig vom Bundesamt für Soziale Sicherung überprüft. Dieses stellte nun fest, dass die Trägerbetriebe der BKK Firmus nicht mehr in jedem Bundesland mit einem Werk vertreten sind. Wer trotzdem noch wechseln kann Wer in den sechs genannten Bundesländern lebt und arbeitet, kann jetzt nicht mehr zur BKK Firmus wechseln. Sitzt der Arbeitgeber allerdings in einem anderen Bundesland, ist ein Wechsel weiterhin möglich – selbst wenn Sie in einem der betroffenen Bundesländer wohnen. Auch Bewohnern der übrigen zehn Bundesländer steht ein Wechsel zur BKK Firmus weiterhin offen. Für die bestehenden Krankenkassenkunden ändert sich hingegen nichts. Selbst wer in einem der sechs betroffenen Bundesländer wohnt, bleibt weiter Mitglied der Krankenkasse. Für die Bremer Kasse ist die Entscheidung dennoch ärgerlich. Mit einem Zusatzbeitrag von 2,18 Prozent ist die BKK Firmus derzeit (Stand: April 2026) die günstigste Krankenkasse und liegt deutlich unter dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 3,36 Prozent. Ein Fakt, der der Kasse zuletzt viele Neukunden brachte. Im vergangenen Jahr konnte die BKK Firmus ihre Mitgliederzahl fast verdoppeln und kommt mittlerweile auf mehr als eine Million Versicherte. Gegenüber 2019 stellt das eine Verzehnfachung dar. Entscheidungen gefallen: Diese Krankenkassen haben 2026 einen höheren Zusatzbeitrag Der Zusatzbeitrag wird von den Krankenkassen individuell festgelegt und bemisst sich an deren jeweiligem Finanzbedarf. Im Wettstreit mit den anderen Krankenkassen ist der Zusatzbeitrag – neben den Zusatzleistungen, Service und Erreichbarkeit – das Argument, um Neukunden zu einem Wechsel zu animieren. Nur wenige nutzen Wechselrecht Obwohl sich durch einen Wechsel teils mehrere hundert Euro sparen lassen, bleiben die meisten Versicherten ihren Krankenkassen jedoch treu. Der Geldratgeber Finanztip ermittelte, dass 2025 nur fünf Prozent aller Versicherten ihre Krankenkasse gewechselt haben. 39 Prozent hätten hingegen noch nie über einen Wechsel nachgedacht. Wie sich die Mitgliederzahl der BKK Firmus nach dem Aufnahmestopp in den sechs Bundesländern entwickelt, bleibt abzuwarten. Die Kasse selbst sieht sich durch die zugrundeliegende Regel aber benachteiligt. Dirk Harrer, Vorstand der BKK Firmus, kritisiert: "Das Kassenwahlrecht – ein hohes und bewährtes Gut im Sinne der Versicherten – wird durch eine solche Regelung ad absurdum geführt." Die Regelung mache das Tätigkeitsgebiet der Kasse abhängig von Entwicklungen der Trägerunternehmen. Diese könne die Krankenkasse allerdings nicht beeinflussen. "Es handelt sich um ungleiche Spielregeln für die verschiedenen Kassenarten", bemerkt Harrer.



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