Industriegeschichte: Neue Fahrradroute in Berlin: "Warmes Licht und kühles Bier"
25 Kilometer und 18 Stationen: Wer auf dieser neuen Route durch Berlin radelt, entdeckt versteckte Industriedenkmäler und etliche Brauereien. Pausen für ein kühles Bier sind Teil des Konzepts.
"Warmes Licht und kühles Bier" ist die neue Fahrradroute durch Berlin überschrieben, die pünktlich zum Start der Saison ausgeschildert wurde. Sie führt auf einer Länge von 25 Kilometern zu 18 Sehenswürdigkeiten der Berliner Industriekultur, wie die Verkehrsverwaltung mitteilte. Dazu zählen insbesondere Schauplätze der Elektroindustrie und viele Brauereien in Prenzlauer Berg. Start und Ziel ist das Deutsche Technikmuseum in Kreuzberg.
Die Strecke führt unter anderem auf Radwegen und Nebenstraßen durch verschiedene Kieze in Kreuzberg, Mitte, Wedding, Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg. Pausen sind an neun Gaststätten an Orten der Industriekultur möglich. Zur Orientierung dienen 85 Wegweiser und 100 Routenplaketten.
Berlin als Open-Air-Museum
Radfahrerinnen und Radfahrer sollen mit der neuen Themenroute die Möglichkeit bekommen, Berlin wie ein Open-Air-Museum der Industriekultur zu entdecken, so die Verkehrsverwaltung. Selbst für Berlinerinnen und Berliner gebe es dabei noch viel Neues zu entdecken. Informationen zur Route auf Deutsch und Englisch sind als gedruckte Flyer, PDF-Download, GPX-Tracks und über den Routennavigator komoot zu haben.
"Warmes Licht und kühles Bier" ist die erste von acht Fahrradrouten der Berliner Industriekultur, die sich verschiedenen Themen der Berliner Geschichte widmen. Das Konzept der Route hat das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) zusammen unter anderem mit der Verkehrsverwaltung und dem Tourismusmarketing Visit Berlin entwickelt.
"Die Industrialisierung hat das Berliner Stadtbild geprägt", so der Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Verkehr und Umwelt, Andreas Kraus. Mit den neuen Radrouten werde die Industriegeschichte der Stadt erfahrbar. "Gleichzeitig fördern wir den nachhaltigen, schonenden und klimafreundlichen Tourismus in der Stadt."
