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Australien: Zeugen sagen gegen Elitesoldaten aus

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Mehrere Zeugen haben gegenüber der australischen Staatsanwaltschaft gegen den Ex-Soldaten Ben Roberts-Smith ausgesagt. Er soll an Erschießungen beteiligt gewesen sein. Bei den Ermittlungen gegen den ehemaligen australischen Elitesoldaten Ben Roberts-Smith haben Zeugen Aussagen gemacht, die ihn schwer belasten. In einem Gerichtsdokument sind die Beschuldigungen gegen den hochdekorierten Soldaten im Detail niedergelegt, wie britische und australische Medien berichten. Ben Roberts-Smith ist wegen Kriegsverbrechen in Afghanistan beschuldigt. Vor dem Gericht in New South Wales sind fünf Fälle anhängig, in denen es um Erschießungen von Zivilisten geht. Vergangene Woche wurde der 47-Jährige festgenommen, am Freitag aber gegen Kaution zunächst freigelassen. Roberts-Smith hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert, bestreitet jedoch nach wie vor jegliches Fehlverhalten während seines Militärdienstes. Australien: Elitesoldat wegen schwerster Verbrechen festgenommen Brand in Raffinerie: Australien hat Probleme bei der Kraftstoffversorgung Zeugen wurde Straffreiheit zugesichert Unter der Überschrift "Freigestellte Zeugen" heißt es in der vom Gericht veröffentlichten Sachverhaltsdarstellung, dass der Generalstaatsanwalt des Commonwealth drei Soldaten, die als Zeugen in der aktuellen Strafverfolgung gegen Roberts-Smith aussagen, Straffreiheit zugesichert hat. Den Aussagen zufolge seien alle Opfer unbewaffnet gewesen. Sie waren an den Händen gefesselt, heißt es in dem Dokument, und wurden zunächst befragt. Die Tötungen seien dann erfolgt, obwohl es keine Angriffe gab. Die australischen Soldaten hätten die Umgebung kontrolliert. Es seien Beweise gefälscht worden, um die Kriegsverbrechen zu vertuschen. Keiner wurde in einer Situation getötet, in der die australischen Soldaten nicht Herr der Lage waren. Vater und Sohn im Süden Afghanistans erschossen Die ersten beiden Erschießungen sollen laut Gericht 2009 im Süden Afghanistans erfolgt sein. Demnach seien ein Vater und sein Sohn in einem Tunnel gefunden worden, in dem sie sich versteckten. Sie seien gefesselt und von Roberts-Smith abgeführt worden. Der Sohn, der eine Beinprothese trug, sei dann außerhalb des Militärlagers zu Boden geworfen und von Roberts-Smith mit einem großen Maschinengewehr erschossen worden, so die Aussagen. Dann sei der Elitesoldat zurückgegangen, habe den Vater geholt und einen Soldaten, in den Dokumenten "Person 4" genannt, mit sich genommen. "Roberts-Smith packte Mohammad Essa, zwang ihn, sich vor Person 4 auf die Knie zu begeben, und sagte zu Person 4: 'Erschieß' den Bastard‘", heißt es in der Anklageschrift. Der Soldat habe dies als Befehl verstanden und ihn ausgeführt. Soldaten soll Granate auf Erschossene geworfen haben Der dritte Fall fand am 11. September 2012 statt. Roberts-Smith sei Kommandant einer Patrouille gewesen, die bei einer Durchsuchung mehrere Personen festnahm. Diese seien laut Anklage beim Verhör geschlagen worden. Einer der Gefangenen sei dann nach draußen gebracht und über eine Klippe gestoßen worden. Ein Zeuge berichtete, dass Roberts-Smith daraufhin mit zwei weiteren Soldaten zu ihm abstieg. Dann seien Schüsse gefallen, einer der Soldaten habe mit einem Gewehr über der Leiche gestanden. Die Fälle vier und fünf beziehen sich auf zwei Gefangene, an deren Tod Roberts-Smith ebenfalls beteiligt gewesen sein soll. Sie seien in einem Maisfeld erschossen worden. Unklar ist, ob Roberts-Smith selbst schoss oder den Befehl dazu gab. Zeugen sagen aber, er habe nach dem Tod der beiden Männer eine Granate auf die Leichen geworfen, die auch explodierte. Damit sollten offenbar Beweise vertuscht werden. Später hatte es geheißen, die Männer seien bei einem Gefecht getötet worden. Mit einem Verfahren vor Gericht wird erst in einigen Jahren gerechnet, auch deshalb ist Roberts-Smith auf Kaution freigelassen worden. Damit er schuldig gesprochen wird, muss es eine einstimmige Entscheidung einer Jury geben.



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