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David Schumacher: Sohn von Ralf spricht über tödlichen Unfall

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Auf der Nordschleife kam es am vergangenen Wochenende zu einem tödlichen Unfall. David Schumacher nahm auch an dem Rennen teil – und spricht jetzt über den Vorfall. Am vergangenen Samstag forderte die Nordschleife mal wieder ein Todesopfer. Auf der für ihren hohen Schwierigkeitsgrad und ihre Gefahr bekannten Rennstrecke in der Eifel verunglückte im Rahmen eines Rennens der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) der 66-jährige schwedische BMW-Fahrer Juha Miettinen bei einem Massen-Chrash tödlich. Bereits einen Tag später ging der Rennbetrieb in der "Grünen Hölle", wie die Rennstrecke auch genannt wird, allerdings weiter. Dann auch auf der Strecke: David Schumacher, Sohn des mehrmaligen Formel-1-Rennsiegers Ralf Schumacher . "Trauriges Wochenende" Im Sky-Podcast "Backstage Boxengasse" von Moderator Peter Hardenacke und Sky-Experte Ralf Schumacher, war David Schumacher nun zu Gast und sprach darüber, wie er die Tragödie erlebte. "Es war leider ein recht trauriges Wochenende mit einem schweren Unfall, der leider einen unserer Kollegen das Leben gekostet hat", sagte David Schumacher. "Die Nordschleife hat mal wieder zugebissen. Wir hoffen, dass es der Familie gut geht", so Schumacher weiter. Er selbst sei zum Unfallzeitpunkt nicht auf der Strecke gewesen, lediglich seine Teamkollegen, die sich zum Unfallzeitpunkt jedoch schon weiter vorne auf der Strecke befunden hätten, berichtete er. Zunächst habe es viele Spekulationen gegeben, was genau passiert sei. "Ab dem Moment, wo die Rote Flagge gekommen ist und keiner irgendwas kommuniziert hatte, war eigentlich schon klar, dass irgendwas Schlimmeres passiert sein muss", berichtete er. Als die Polizei dann eintraf, sei klar gewesen, dass es Schwerletzte oder sogar Tote gegeben haben muss. "Ich muss sagen, das gibt einem dann schon nochmal ein anderes Bauchgefühl in dem Moment", beschrieb Schumacher seine Emotionen. "Es ist natürlich ein Schock im ersten Moment. Das ist natürlich etwas, worüber man als Fahrer nicht nachdenkt oder auch nicht wirklich nachdenken sollte, dass die Möglichkeit überhaupt besteht, dass sowas passieren kann", sagte der 24-Jährige. "Ich denke, es ist für alle Fahrer ein Schock gewesen, dass man sieht, dass sowas passieren kann, auch heutzutage noch. Die Autos sind zwar so sicher geworden, die meisten Strecken sind auch sehr sicher, aber am Ende des Tages ist die Chance immer da, dass man nicht zurückkommt." Vater Ralf erkundigte sich nach seinem Sohn Vater Ralf Schumacher erklärte, er habe nach dem Unfall zunächst Davids Frau Vivien geschrieben und gefragt, ob David zum Unfallzeitpunkt auf der Strecke gewesen sei. Sie habe ihn dann informiert, dass sein Sohn nicht gefahren sei. "Das ist natürlich dann erstmal wichtig für mich, ist ja klar. Das will man dann schon wissen", sagte er. Die Tatsache, dass der Rennbetrieb ohne weiteres am nächsten Tag fortgesetzt wurde, kam für David Schumacher derweil überraschend. "Es hat mich ein bisschen geschockt, dass man es nicht mal in Erwägung gezogen hat, mit der Familie zu sprechen, mit dem Team zu sprechen", sagte er, schränkte aber auch ein: "Vielleicht ist das auch im Hintergrund passiert und man hat es selbst nicht mitgekriegt." Schumacher hatte keine Zweifel "Es kam die Nachricht: Okay, es ist jemand verstorben. Wir haben morgen Mittag um 13 Uhr beim Rennstart eine Gedenkminute", erklärte Schumacher den Ablauf nach dem Unfall. Damit sei klar gewesen, dass das Rennen stattfinde. Auf der einen Seite hätten die übrigen Piloten die Zeit auf der Strecke auch gebraucht, "andererseits weiß ich nicht, wie die Familie dazu steht", so Schumachers Bewertung des Vorgehens. Zweifel daran, am nächsten Tag wieder zu fahren habe er aber nicht gehabt. Er habe versucht, mit einigen Fahrerkollegen einen den Umständen entsprechend schönen Abend zu verbringen, "um einfach den Kopf freizukriegen für den nächsten Tag und dann ohne Sorgen ins Auto zu steigen. Das hat auch ganz gut geklappt", so Schumacher. "Denkt man nicht mehr darüber nach" "Ich habe das, sobald ich im Auto gesessen bin, wieder ausgeblendet. Da denkt man dann auch nicht mehr darüber nach. Da geht man dann ans Limit, macht seinen Job", sagte er weiter. "Am Ende des Tages ist uns allen bewusst, was wir machen und dass es eine Chance gibt, dass wir nicht nach Hause fahren am Ende des Wochenendes. Das war immer klar und soll auch immer klar sein, aber im Auto darf es nicht klar sein." Wenn man das Risiko während der Fahrt nicht ausblenden könne, dürfe man nicht fahren. Vater Ralf Schumacher sah das ähnlich: "Für mich ist auch klar gewesen, dass David wieder fährt am nächsten Tag", sagte er. Natürlich sei ein tödlicher Unfall schrecklich, aber dass Motorsport gefährlich sei, sei allen bewusst. "Wir haben das oft thematisiert. Es wäre besser aufzuhören, wenn man darüber nachdenkt", so auch seine Meinung.



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