Kurz vor dem Clásico kracht es bei Real Madrid: Nach einer Kabinenschlägerei mit Tchouaméni landet Valverde Berichten zufolge mit einer Kopfverletzung im Krankenhaus. Beiden drohen harte Strafen. Die Fehde zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni von Real Madrid ist einem Bericht zufolge eskaliert. Nach einer Rangelei zwischen dem Franzosen und dem Uruguayer in der Kabine der Königlichen musste Valverde mit einer Platzwunde am Kopf in einem Krankenhaus behandelt werden, berichteten spanische Sportmedien wie "Marca" oder "AS". Der Club nehme den Vorfall sehr ernst, habe eine Untersuchung eingeleitet und Disziplinarmaßnahmen gegen beide Spieler ergriffen, die kurz vor dem Clásico gegen den Tabellenersten FC Barcelona am Sonntag zu einer Suspendierung führen könnten, schrieb AS. Der Club selbst äußerte sich zunächst nicht. Die Nerven liegen bei dem Rekordmeister derzeit wegen sportlicher Misserfolge blank. Intern hätten mehrere Spieler des Teams den Vorfall als "den schwerwiegendsten, den es je in Valdebebas gegeben hat" bezeichnet, schrieb "Marca". Valverde habe Tchouaméni am Morgen den Handschlag verweigert. Dies habe zu einer sehr feindseligen Trainingseinheit geführt, die in einer heftigen Auseinandersetzung in der Kabine gipfelte. Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung zwischen den beiden habe der Uruguayer unbeabsichtigt und nicht durch einen Schlag von Tchouaméni verursacht eine Platzwunde an einer Tischkante erlitten. Schon am Mittwoch waren die beiden im Training aneinandergeraten.