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Plötzlich steht Emmanuel Macron auf und unterbricht die Veranstaltung

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Emmanuel Macron wirbt bei einem Gipfel in Kenia für mehr Investitionen. Doch Frankreichs Präsidenten gefällt eine Sache nicht. Er steht auf und greift zum Mikrofon. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat beim Gipfeltreffen "Africa Forward" in der kenianischen Hauptstadt Nairobi für eine ungewöhnliche Szene gesorgt. Als es bei dem Gipfel im Publikum laut wurde, während eine Gruppe Redner gerade auf der Bühne stand, erhob Macron sich von seinem Platz in der ersten Reihe. Er betrat das Podium und forderte von der Moderatorin das Mikrofon. Diese war sichtlich irritiert und sagte zum Präsidenten: "Jetzt schon? Sie sind doch noch gar nicht an der Reihe". Der Staatschef entgegnete: "Wir sorgen jetzt für Ordnung", und nahm das Mikrofon. Dann wandte er sich an das Publikum. "Entschuldigung, an alle. Hey, hey, hey", rief Macron. "Tut mir leid, Leute. Aber es ist unmöglich, über Kultur zu sprechen, und so inspirierende Redner hier zu haben, wenn es hier so einen Lärm gibt." Im Hintergrund waren aufgeregte Stimmen zu hören. Dann brandete spontaner Applaus auf. "Das ist eine totale Respektlosigkeit", fuhr Macron fort. "Ich schlage vor, wenn Ihr unbedingt etwas zu besprechen habt, geht bitte raus, draußen gibt es genung Platz." Schließlich bedankte sich Macron für die Aufmerksamkeit, gab das Mikro zurück und setzte sich wieder auf seinen Platz. Was wohl gut gemeint gewesen war, kam nicht bei allen auf dem afrikanischen Kontinent gut an. So schrieb die ehemalige Parlamentsabgeordnete von Simbabwe, Fadzayi Mahere, bei X anschließend: "Bei allem Respekt, Emmanuel Macron, ich halte es weder für höflich noch für angemessen, dass Sie auf unseren Kontinent kommen und so herablassend mit den Menschen sprechen. Das sind nicht Ihre Kinder. Seien Sie nicht so herablassend. Stellen Sie sich vor, ein Staatsgast würde sich in Ihrem Land genauso verhalten – würde das akzeptiert werden? Ich glaube nicht." 250.000 direkte Arbeitsplätze in Frankreich und Afrika Macron kündigte bei dem Gipfel Investitionen in Höhe von 23 Milliarden Euro auf dem Kontinent an. 14 Milliarden Euro kommen von französischen Geldgebern, 9 Milliarden Euro von Investoren aus Afrika, wie Macron in der kenianischen Hauptstadt Nairobi sagte. Die Investitionen könnten mehr als 250.000 direkte Arbeitsplätze in Frankreich und Afrika schaffen, so Macron. Er dankte den vor Ort vertretenen Unternehmen und lobte die "sehr konkreten" Ergebnisse. Das Geld soll laut französischen Medienberichten, die sich auf den Élysée-Palast beriefen, vor allem in die Energiewende, die Digitalisierung und die Landwirtschaft fließen. Den Angaben nach sollen sich private sowie öffentliche Akteure aus Frankreich beteiligen. Beim "Africa Forward Summit" wurden 30 Staats- und Regierungschefs sowie UN-Generalsekretär António Guterres erwartet. Vor Ort waren etwa Nigerias Präsident Bola Ahmed Tinubu, Senegals Staatsoberhaupt Bassirou Diomaye Faye, Junta-Chef Brice Oligui Nguema aus Gabun und Aziz Akhannouch, Regierungschef des Königreichs Marokko .



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