Giulia Gwinn | Schock für DFB-Frauen: Die Kapitänin fällt verletzt aus
Bittere Nachrichten für die DFB-Frauen kurz vor den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen. Kapitänin Giulia Gwinn, die sich einer OP unterziehen muss, kann nicht dabei sein. Kurz vor den entscheidenden Spielen in der WM-Qualifikation muss die deutsche Frauen-Nationalmannschaft einen personellen Rückschlag verkraften. Giulia Gwinn wird Anfang Juni weder gegen Norwegen noch in Slowenien auflaufen können. Nach Gesprächen zwischen der DFB-Kapitänin und Bundestrainer Christian Wück fiel die Entscheidung, auf eine Teilnahme der Bayern-Verteidigerin zu verzichten. Das bestätigte der DFB auf Anfrage der "Bild". Für Gwinn steht stattdessen zeitnah eine Operation an der linken Schulter an. Die 26-Jährige hatte sich Mitte April im WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich die Schulter ausgekugelt, als sie auf das Gelenk gefallen war. Trotz der Beschwerden absolvierte sie anschließend weiter die wichtigen Partien der Bayern in der Saisonendphase. Dabei spielte sie mit einer Manschette und verzichtete auf Einwürfe. Gwinn muss operiert werden Bereits nach dem Pokalfinale in der vergangenen Woche hatte Gwinn Berichte bestätigt, wonach eine Operation notwendig sei. Am Montag erklärte sie während der Double-Feier in München: "Es gab nach jedem Spiel eine Reaktion in der Schulter, weil doch einiges kaputt ist." Für die Nationalmannschaft bedeutet der Ausfall der Kapitänin eine wichtige Veränderung in der Defensive. Aller Voraussicht nach wird Carlotta Wamser ihren Platz in der Startelf übernehmen. Die Außenspielerin von Bayer Leverkusen hatte Gwinn bereits während der EM im vergangenen Sommer vertreten und zuletzt auch im DFB-Team auf der rechten Abwehrseite gespielt. Sportlich stehen die DFB-Frauen vor richtungsweisenden Partien. Am 5. Juni trifft die Mannschaft in der WM-Qualifikation in Köln auf Norwegen. Nach dem 0:0 zuletzt in Österreich darf das Team von Christian Wück die Begegnung nicht verlieren. Mit einem Sieg wäre Deutschland direkt für die WM 2027 in Brasilien qualifiziert. Bei einem Unentschieden müsste die DFB-Auswahl am 9. Juni in Slowenien nachlegen.