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"Immer wieder sonntags": Stefan Mross rechnet mit ARD ab

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Über 20 Jahre lang moderierte er die Schlagersendung – und wurde dann ohne Vorwarnung vom Sender abserviert. Wie das Gespräch ablief, hat Stefan Mross t-online geschildert. Im März teilte die ARD mit, dass die beliebte Musiksendung "Immer wieder sonntags" noch in diesem Jahr eingestellt wird. Zwischen Ende Mai und September werden die letzten 13 Live-Ausgaben laufen. Eine Schocknachricht für Millionen Fans des Formats, die während der TV-Saison allwöchentlich einschalteten – und für Gastgeber Stefan Mross . Über 20 Jahre lang hatte er "Immer wieder sonntags" moderiert. Die Nachricht traf den Moderator völlig unvorbereitet. Er hatte mit einem ganz normalen Sender-Meeting vor dem Start der Staffel gerechnet, noch neue Konzepte ausgearbeitet. Doch "als ich in den Raum kam, habe ich die Gesichter gesehen und mir schon gedacht: Oh, das sieht nicht gut aus. Aus Spaß habe ich dann gesagt: 'Das sieht ja aus, als ob ihr eine Kündigung aussprechen wollt.' Da meinten sie: 'Da sind wir schon beim Thema'", erinnert sich Stefan Mross im Interview mit t-online an den Moment zurück. "'Immer wieder sonntags' war mein Lebenselixier" "Ich war schockiert", so der 50-Jährige. Vor allem auch von der Vorgehensweise der Verantwortlichen. "Das hätte man auch anders lösen können. Dass man sich nach 22 Jahren so trennt, ist nicht fair. So etwas macht man nicht", rechnet er mit der ARD ab. Der Schock habe ihn sprachlos gemacht und er habe erst einmal den Raum verlassen müssen, "um Luft zu holen". "Natürlich sind da auch Tränen geflossen. So etwas steckt man nicht so leicht weg", betont Stefan Mross. "'Immer wieder sonntags' war meine große Liebe, mein Lebenselixier. Ich habe das 22 Jahre lang gemacht, dafür gebrannt und mein Herzblut dafür gegeben." Die Entscheidung könne er absolut nicht nachvollziehen, "zumal wir tolle Quoten hatten – über 1,27 Millionen Zuschauer und starke 17 Prozent Marktanteil", stellt der Moderator klar. Der Sender hatte das Aus mit Sparmaßnahmen begründet. Das Geld solle einerseits eingespart und andererseits in die Entwicklung neuer digitaler Unterhaltungsformate investiert werden. Zudem wolle man sich auf ein jüngeres und neueres Publikum fokussieren. Stefan Mross will Sendung ohne ARD fortsetzen Für Stefan Mross bringt das Ende der Show auch finanzielle Konsequenzen mit sich. "Man denkt schon darüber nach, wie man das wieder kompensieren kann", gibt er zu. Dabei kann er auf seine Kollegen zählen. Für seine "Immer wieder Stefan"-Tour im kommenden Jahr werden "die Ticketpreise reduziert und die Künstler werden weniger Gage bekommen. Diesbezüglich unterstützen sie mich auch", so der 50-Jährige. Er gibt sich kämpferisch: "Aus Niederlagen gehe ich immer stark hervor. Das hat mir mein Papa beigebracht. Steuern zahlen, Verträge ernst nehmen, arbeiten, ehrlich sein und immer wieder aufstehen, auch wenn man mal auf die Schnauze fällt. Wenn ich mich jetzt hängen lasse, kommt er vom Himmel runter und schimpft mit mir." Er wisse, dass auch das Publikum hinter ihm stehe. Deshalb werde die Studiokulisse im Europa-Park auch erst einmal nicht abgebaut. "Wir sind derzeit in Gesprächen mit Privatsendern. Ich bin zuversichtlich, dass da was klappt. Ob die Sendung dann 'Immer wieder sonntags' heißt, wie das Konzept aussieht etc. kann ich noch nicht sagen, aber wir bleiben dran", zeigt sich Stefan Mross optimistisch.



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