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French Open im Liveticker: Zverev will gegen Machac in die nächste Runde

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Der Hamburger hat einen eigentlich machbaren Gegner vor sich – oder kommt doch alles ganz anders? Verfolgen Sie das Zweitrundenmatch im Liveticker Es geht um den Einzug in Runde drei bei den French Open : Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev will am Mittwochabend die nächste Hürde in Paris nehmen. Sein Gegner ist der Tscheche Tomáš Macháč. Auf dem Papier ist der Hamburger, aktueller Weltranglistendritter, klarer Favorit gegen den 42. – schon zum Turnierauftakt gegen den Franzosen Benjamin Bonzi (6:3, 6:4, 6:2) konnte Zverev überzeugen. Auf dem Weg zum lange ersehnten ersten Grand-Slam-Titel soll es nun so weitergehen. Verfolgen Sie das Match ab 20.15 Uhr hier im Liveticker . +++ Hier aktualisieren +++ Tomáš Macháč - Alexander Zverev 4:6, 2:6, 1:2 3. Satz, 4:6, 2:6, 1:2 – Das nächste Break für Zverev. Er verteidigt einfach überragend alles weg, was Macháč ihm Anbietet. Einen Stopp erläuft er, hebt ihn noch gerade so über das Netz. Legt selbst einen Stopp nach und hat zwei Breakbälle. Schon den ersten nutzt er, lässt seinen Gegner laufen und schließt mit einer Rückhand ins freie Feld ab. 3. Satz, 4:6, 2:6, 1:1 – Aber Zverev macht einfach so weiter wie bisher. Zu Null bringt er seinen Aufschlag durch. 3. Satz, 4:6, 2:6, 1:0 – Macháč durchlebt hier jetzt ein persönliches Drama: Einen Return von Zverev lässt er passieren, hat Schmerzen am Fuß. Dann legt er aber einen Aufschlag-Winner nach, forcert einen weiteren Fehler bei Zverev, Das Publikum jubelt ihm zu, will ihn im Match halten. Dank des nächsten Fehlers von Alexander Zverev gewinnt Tomas Macháč zum ersten Mal in diesem Match sein Aufschlagspiel zu Beginn eines Satzes. 2. Satz, 4:6, 2:6 – Alexander Zverev im Schnelldurchlauf. Ein Stop zum 15:0 – Zverevs 30. Winner in diesem Spiel, Machac hat gerade einmal 15. Aber der Tscheche, der sich wohl aufgrund seiner Verletzung längst nicht mehr so gut bewegt, will sich nicht so einfach geschlagen geben. Er streut selbst einen schönen Stop ein. Aber gegen diese Rückhand des Deutschen kann er einfach nichts ausrichten. Zwei Satzbälle für Alexander Zverev. Bereits den ersten verwandelt er mit dem nächsten Ass. 2. Satz, 4:6, 2:5 – Da geht Macháč gar nicht mehr richtig hinterher. Er wirkt angeschlagen. Zverev punktet mit einem Rückhand-Longline, darauf legt Macháč eine Vorhand ins Aus. Kommt aber mit gleich zwei Service-Winnern zurück. Zverev aber reagiert mit einem bärenstarken Return beim nächsten Aufschlag, erarbeitet sich den nächsten Break- und Satzball. Den wehrt Macháč noch ab, es geht über Gleichstand. Mit einem Rückhand-Cross und einem Aufschlag-Winner zögert er das Ende dieses sehr schnellen zweiten Satzes noch mal hinaus. 2. Satz, 4:6, 1:5 – Mit einem Ass startet Zverev in seinen Service, wird dann von einem Return seines Gegners auf dem falschen Fuß erwischt. Dann bietet er Macháč aber etwas an mit einem Slice, der legt aber am Netz den Ball daneben. Da hat Zverev auch mal etwas Glück. Und stellt mit einem Aufschlag-Winner auf 5:1. Jetzt serviert Macháč gegen den Satzverlust. 2. Satz, 4:6, 1:4 – Macháč hat ein Medical Timeout genommen, hat offenbar Schmerzen am linken Fuß, lässt sich von Physio und Arzt untersuchen. Er wird getaped. Mal schauen, wie es weitergeht für den Tschechen. 2. Satz, 4:6, 1:4 – Schön macht Zverev das – und führt seinen Gegner zu Beginn dieses Spiels weiter vor. Er hält seinen ihn an der Grundlinie, schließt mit einem Cross ab. Und legt mit der Vorhand aus schwierigstem Winkel den nächsten Winner nach, hat wieder zwei Breakbälle. Den ersten wehrt Macháč noch ab, kämpft sich zurück – und gewinnt mit einem Vorhand-Longline sein erstes Spiel in diesem Satz. Zverev wird es verschmerzen können. 2. Satz, 4:6, 0:4 – Macháč dreht sich immer wieder fragend zu seiner Box, ist ratlos, was er gegen diesen nun wieder äußerst präzise aufspielenden Zverev tun soll. Mit dem nächsten Ass stellt er auf 40:0 – und dann? Ass Nummer 11 zum 4:0. Und das nach erst 14 Minuten in diesem 2. Satz. 2. Satz, 4:6, 0:3 – Zverev sichert sich das Doppel-Break – auch, weil sich der Tscheche nun wieder viel zu viele eigene unerzwungene Fehler leister. 2. Satz, 4:6, 0:2 – Da muss Zverev selbst lachen: Er kommt bei 15:0 ans Netz, will mit einem Überkopf-Volley abschließen – und landet im Netz. Die Zuschauer leiden mit. Aber der Hamburger bleibt dran. Der nächste Service-Winner zum 30:15, dann returniert Macháč nur ins Aus. Und ein Ass zum Abschluss. Er hat seine Stabilität offenbar wieder voll zurück. 2. Satz, 4:6, 0:1 – Der zweite Satz beginnt wie der erste: Mit einem Break für Alexander Zverev. Das ist zwar mitunter sehr elegant, was Macháč da macht. Ein schöner Slice zum 30:15, er streut immer wieder kleine Kunststückchen ein. Aber Zverev will sich nicht beeindrucken lassen, forciert mit einem Rückhand-Cross den nächsten Fehler. Und auch mit dem Vorhand-Cross stellt er seinen Gegner gerade vor eine kaum zu lösende Aufgabe. Das Resultat: Mit einem Doppelfehler gibt Macháč seinen Service ab. 1. Satz, 4:6 – Zu Null holt sich Alexander Zverev dieses Spiel und damit auch den 1. Satz. Das wird ihm gut tun, nachdem er in den letzten Spielen doch ein wenig wacklig wirkte angesichts eines mit steigendem Selbstbewusstsein auftretenden Macháč. Trotzdem geht dieser erste Durchgang natürlich völlig zu Recht und verdient an den Weltranglistendritten. 10 zu 14 Fehler ohne Not, 14 zu 7 Winner, 6 zu 0 Asse – das sagt alles. 1. Satz, 4:5 – Wieder setzt Macháč eine Vorhand direkt auf die Linie. Legt einen Rückhand-Cross nach. Der Tscheche tritt jetzt ganz anders auf als noch zu Beginn des Spiels. Zverev erzwingt eine Rückhand ins Aus, verkürzt damit. Aber dann landet er selbst wieder im Netz mit einer Vorhand. Das Spiel des Deutschen ist mittlerweile zu fehlerbehaftet. 1. Satz, 3:5 – Die erste längere Rally dieses Matches. Und Macháč wird stärker. Das kann Zverev nicht gefallen. Zwar lässt er seinen Gegner von einer Seite zur anderen laufen, schließt dann stark mit einem Rückhand-Longline ab. Dann aber eine unschöne Überraschung: Der erste Doppelfehler dieser Partie. Er legt aber direkt das nächste Ass nach. Stolpert darauf aber eine Vorhand ins Netz. Dann hat er Glück: Er spielt gut aus der Defensive, bietet Machac den Longline an, erläuft ihn – und Macháč will mit einem Stop am Netz kontern, legt diesen aber ins Aus. Erneut aber kann Zverev das Spiel nicht zumachen. Mit einem tollen Passierball stellt Macháč auf Breakball. Den wehrt Zverev mit einem Service-Winner ab. Macháč vergibt darauf die Riesenchance auf den nächsten Breakball. Und Zverev bringt sein Aufschlagspiel mit viel Mühe und dem nächsten Ass durch. 1. Satz, 3:4 – Da geht ein Raunen durchs Publikum: Macháč kommt ans Netz, spielt einen Stopp – und dreht sich siegessicher ab, während Zverev noch versucht, den Ball zu erreichen. Ohne Erfolg. Mit einem Aufschlag-Winner schließt der Tscheche ab. Macháč kann spielen, kein Zweifel. Aber er hat sich bisher auch schon fünf Fehler ohne Not geleistet, Zverev nur zwei. 1. Satz, 2:4 – Da kassiert Zverev bei eigenem Aufschlag einen Inside-Out seines Gegners, der jetzt mehr die Offensive sucht. Dann schlägt Zverev eine Vorhand ins Netz. Doch er fasst sich: Ein Service-Winner, noch ein Ass hinterher, mit einem weiteren Ass stellt er auf 40:30 – und schließt das Spiel durch einen Vorhand-Fehler von Macháč ab. 1. Satz, 2:3 – Macháč muss bei eigenem Aufschlag viel mehr arbeiten als Zverev bei seinen. Mit viel Mühe kommt er noch mal davon, schließt seinen Service mit einem Volley am Netz ab. Zverev hat ihm dieses Spiel aber so schwer wie möglich gemacht. Mal schauen, ob er selbst nun wieder kurzen Prozess macht. 1. Satz, 1:3 – Zverev gibt sich bei eigenem Aufschlag weiter keine Blöße. Das ist bisher sehr stabil. 1. Satz, 1:2 – Da returniert Zverev etwas zu passiv, ermöglicht Macháč einen Vorhand-Cross zum 30:0. Bringt ihm aber nichts, wenn er darauf einen Slice ins Netz legt. Das Publikum stöhnt auf. Macháč gewinnt das Spiel trotzdem. Mit einem Rückhand-Longline lockt er Zverev nach außen, seine Vorhand gerät völlig daneben. 1. Satz, 0:2 – Ein Rückhand-Cross, ein Aufschlag-Winner, ein Ass zum 40:0, eine Vorhand inside-out – Zverev im Schnelldurchgang. 1. Satz, 0:1 – Direkt das Break für Alexander Zverev. Macháč schlägt zuerst auf. Doch sein Service sitzt noch nicht – ohnehin ja nicht seine Stärke. Mit einer Vorhand landet er im Aus, dann schlägt er eine weitere ins Netz. Er kommt aber noch mal auf 30:30 ran, dann öffnet Zverev aber schön, lässt seinen Gegner laufen und schließt volley ins offene Feld ab. Und hat Breakball. Da fliegt ihm aber mal eine Vorhand ins Seitenaus. Einen Return schlägt der Deutsche ins Aus, kommt dann ans Netz, legt Macháč aber einen Stop direkt vor die Füße. Einen Lob legt der Tscheche aber ins Aus. Mehrfach geht es noch über Gleichstand. Mit einem Rückhand-Fehler von Machac ist dieses Spiel erledigt. Vor dem Match – Macháč betritt zuerst den Court Philippe-Chatrier. Dann kommt Zverev unter großem Applaus. Gleich werden sich beide noch gegenseitig einspielen, dann geht es los. Vor dem Match – Lob gab es für den Deutschen indes von ganz hoher Stelle: Tennis-Grande John McEnroe sieht Zverevs Entwicklung positiv. Im Halbfinale der Australian Open gegen Carlos Alcaraz (2:3) habe der Hamburger "möglicherweise die beste Leistung seiner Karriere" gezeigt. "Er hatte Pech, dass er nicht gewonnen hat. Aber Zverev hat so hart gekämpft, wie ich es jemals bei ihm gesehen habe", sagte McEnroe, der Zverev weiterhin den fehlenden Major-Titel zutraut. "Es sah danach so aus, als sei das Fenster geschlossen. Aber durch die Verletzung von Alcaraz könnte es jetzt wieder etwas geöffnet sein." Vor dem Match – Zverevs Bilanz gegen den Tschechen ist positiv: Im bisher einzigen Duell bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 gewann er mit 6:3, 7:5. Vor dem Match – Die Bühne ist bereitet: Zverev und Macháč spielen auf dem Hauptcourt Philippe-Chatrier. Zverev ist gewarnt: "Wenn er gut spielt, spielt er wirklich sehr, sehr gut", sagte der 29-Jährige im Vorfeld. "Ich gehe davon aus, dass er sich hier wohlfühlt und es ein schweres Match wird. Aber ich muss mir und meinem Spiel vertrauen und das werde ich tun."



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