Johann Lafer: TV-Koch macht Krebserkrankung öffentlich
Beim "Fernsehgarten" wunderten sich Zuschauer noch über Johann Lafers verändertes Aussehen. Jetzt spricht er offen über seine Krankheit. Er hat Lymphknotenkrebs. Schon im Januar 2024 bekam der TV-Koch die Diagnose, erzählte er "Bunte". Die Leisten, der Hals und der Bauch waren befallen. "Das war ein Schock und traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel", sagte der 68-Jährige. Auch mit "Bild" sprach er über seine Krankheit. Der Krebs sei während einer Routineuntersuchung bei einer Fastenkur entdeckt worden. Im Januar 2026 verschlechterte sich die Situation dann. "Plötzlich war alles geschwollen. Nachts die Schweißausbrüche. Schlafen ging kaum noch. Da habe ich gemerkt: Jetzt läuft etwas komplett in die falsche Richtung", erinnerte er sich. Seither unterzieht sich Lafer einer Chemotherapie : "Jede Chemo läuft fast 24 Stunden. Überall hängen Flaschen. Das haut dich komplett weg." 25 Kilo habe er seither verloren, auch sein Geschmackssinn sei zeitweise weg gewesen. Inzwischen gehe es aber bergauf. "Man sieht, dass die Knoten kleiner werden. Dass die Behandlung anschlägt. Und das gibt mir Kraft", so Lafer. Aufgeben will er noch lange nicht. "Sterben ist für mich keine Option. Ich will arbeiten, ich muss arbeiten. Ich brauche das. Ich habe noch so viel vor und so viele Ideen", betonte er. Dankbar ist er auch für seine Ehefrau Silvia. "Sie ist mir eine sehr große Stütze, die mir in dieser schweren Situation vieles leichter macht", sagte er zu "Bunte".