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Ausstellung: Einsteins Architekt -Wachsmann-Schau startet in Niesky

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Innovative Holzbauten und Albert Einstein als Türöffner: eine Ausstellung zu Leben und Werk von Konrad Wachsmann erzählt mehr darüber - verpackt in gelben Boxen.

Konrad Wachsmann (1901 – 1980) gilt als Pionier des industriellen Bauens. Eine Wanderausstellung soll nun den Architekten deutschlandweit bekannter machen, der 1929 das Sommerhaus für den Physiker Albert Einstein in Caputh bei Potsdam entwarf. 

Am Freitag (12. Juni) wird die neue Präsentation des Konrad-Wachsmann-Hauses im ostsächsischen Niesky eröffnet. Bis zum 5. Juli ist sie dort zu sehen, bevor die kompakte Schau zu Wachsmanns Leben und Werk auf Reisen geht. 

„Wir wollen damit in den kommenden Jahren auch über Deutschlands Grenzen hinaus für unsere Einrichtung werben“, sagte Museumsleiter Jan Bergmann-Ahlswede. Die nächste Station für „Konrad Wachsmann Exhibition“ soll im September das Schloss in Caputh sein. 

Gelbe Holzkisten für die Schau

Nach Angaben von Bergmann-Ahlswede wurde die Schau kreativ in drei große gelbe Holzkisten eingepasst, damit sie an möglichst vielen Orten einsetzbar ist. In den auffälligen Boxen sei „schon einmal eine Wachsmann-Ausstellung sicher um den Globus transportiert“ worden. 

Die historischen Kisten fungieren nun als Hülle und Exponat zugleich. Sie gehörten zu einer Werkschau, die der renommierte Architekt zu Lebzeiten selbst noch mitgestaltet habe. 1972 war diese Wanderausstellung erstmals gezeigt worden. 

Bei der Christoph & Unmack AG in Niesky hatte Wachsmann 1926 seine berufliche Karriere begonnen. Das Unternehmen war seinerzeit der größte Hersteller von industriell vorgefertigten Holzbauten in Europa. Für ein Vorstandsmitglied der Firma entwarf der junge Architekt ein Wohnhaus, das als wichtiger Bau der klassischen Moderne gilt. Es steht heute als nach ihm benanntes Museum offen. 

Durch den Auftrag des Physiknobelpreisträgers Einstein hatte Wachsmann internationales Ansehen erworben. Wegen seiner jüdischen Herkunft emigrierte er 1941 in die USA. Mit Bauhaus-Gründer Walter Gropius baute er dort eine Firma auf, die vorgefertigte Holzhäuser für den amerikanischen Markt herstellte.




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