WM 2026 in Bremen: Polizei warnt vor gefährlichen Autokorsos – die Regeln
Die Fußball-WM führt oft zu ausgelassenen Feiern auf den Straßen. Die Bremer Polizei appelliert nun an Fans, bei Autokorsos die Verkehrsregeln einzuhalten. Die Polizei Bremen hat Fußballfans bei möglichen Autokorsos während der Weltmeisterschaft zur Vorsicht aufgerufen. Zwar freue man sich über friedliche und fröhliche Feiern, auf den Straßen müssten jedoch die Regeln eingehalten werden. Auch bei einem Autokorso seien rote Ampeln zu beachten, Sicherheitsgurte anzulegen und ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten, teilte die Polizei mit. Stehen auf Autos verboten Unter dem Motto "Jubeln ist erlaubt – Akrobatik am Auto nicht" warnt die Polizei vor gefährlichen Aktionen während möglicher Feierlichkeiten. Es sei verboten, auf Fahrzeugdächern oder Motorhauben zu sitzen oder zu stehen. Auch das Stehen in Cabrios, das Herauslehnen aus Fenstern oder Schiebedächern sowie das Zufahren auf Personen oder Menschengruppen seien nicht erlaubt. Wer sein Auto mit Fahnen oder anderen Fanartikeln schmückt, müsse darauf achten, dass die Sicht nicht beeinträchtigt wird und die Dekoration sicher befestigt ist. Andernfalls könnten sich Teile lösen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Polizei Bremen kündigt Kontrollen an Die Polizei weist zudem darauf hin, dass Hupen nur in bestimmten Situationen erlaubt ist. Missbräuchliches Hupen, unnötiges Hin- und Herfahren, der Einsatz von Lichthupe oder Warnblinklicht ohne Anlass sowie das Blockieren von Straßen und Kreuzungen könnten geahndet werden. Die Einsatzkräfte wollen mögliche Feierlichkeiten begleiten und für einen sicheren Ablauf sorgen. Bei gefährlichen Situationen oder erheblichen Verkehrsbehinderungen werde die Polizei jedoch konsequent einschreiten.