Werder Bremen: Alexander Nouri – Ex-Trainer arbeitet heute bei McDonald’s
Er trainierte einst Werder Bremen und Hertha BSC. Heute arbeitet der frühere Fußballtrainer Alexander Nouri in der Systemgastronomie. Und sieht Parallen. Alexander Nouri stand einst bei Werder Bremen und Hertha BSC an der Seitenlinie. Heute arbeitet der frühere Bundesligatrainer nicht mehr im Profifußball – sondern in der Systemgastronomie. Der 46-Jährige betreibt inzwischen zwei McDonald’s-Filialen in Nordrhein-Westfalen. Die Restaurants liegen in Herzogenrath und im benachbarten Kohlscheid. Nouri nennt seine neue Tätigkeit auch öffentlich in seinem Instagram-Profil. Karriere vorerst beendet Im Fußball ist Nouri seit einigen Jahren nicht mehr in einer festen Funktion tätig. Sein bislang letztes Traineramt hatte er im März 2022 beim griechischen Zweitligisten AO Kavala. Danach übernahm er keinen neuen Verein mehr. Bekannt wurde Nouri vor allem durch seine Zeit bei Werder Bremen. 2016 wurde er dort Cheftrainer. In der Saison 2016/17 führte er Werder nach schwachem Start noch in die Nähe der Europapokalplätze. Ein Jahr später endete seine Zeit in Bremen nach einem schwachen Saisonstart. Nouri hatte 2016 seinen Fußballlehrer gemacht. Jahrgangsbester war damals Julian Nagelsmann, der heutige Bundestrainer. Vor seiner Zeit als Cheftrainer bei den Profis hatte Nouri unter anderem den VfB Oldenburg trainiert und bei Werder Bremen als Co-Trainer gearbeitet. Vom VfB Oldenburg zum Job in Athen Als Spieler war Nouri unter anderem für Werder Bremen II, den KFC Uerdingen, den VfL Osnabrück, Holstein Kiel und den VfB Oldenburg aktiv. Größere Bekanntheit erlangte er aber erst als Trainer. Später folgten Stationen beim FC Ingolstadt, bei Hertha BSC und in Griechenland. Über den Wechsel in die Gastronomie berichtete unter anderem die "Süddeutsche Zeitung" (SZ). Demnach bereitete sich Nouri mit Schulungen und praktischer Arbeit auf seine neue Aufgabe vor. Dazu gehörten Abläufe in den Filialen, Lagerlogistik und die Organisation von Teams. Über seinen neuen Job sagte er der Zeitung: "Ich bin hier, um zu lernen." In seiner neuen Rolle sieht Nouri Parallelen zum Fußball. Gegenüber der "SZ" sagte er, entscheidend sei in beiden Bereichen, Menschen mitzunehmen. Im Fußball seien es Spieler, in der Gastronomie Mitarbeitende.