Sie standen nicht nur per E-Mail in Kontakt. Während der Haftstrafe von Jeffrey Epstein soll Sarah Ferguson im Jahr 2009 sogar zweimal persönlich zu ihm geflogen sein. Ihr Name findet in den Epstein-Akten mehrmals Erwähnung. Sarah Ferguson ist, seit ihre Verwicklung in den Skandal um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein publik wurde, weitestgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden. Zuletzt wurde die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor im April in einem österreichischen Bergdorf gesichtet. Doch nun folgt die nächste schockierende Enthüllung über sie: Aus E-Mails, die dem britischen "The Telegraph" vorliegen, geht hervor, dass "Fergie" den amerikanischen Finanzier zweimal persönlich besucht hat, nachdem dieser in Florida zu einer 18-monatigen Haftstrafe verurteilt wurde. "Du bist eine Legende und ich bin so stolz auf dich" Im Juni 2008 bekannte sich Jeffrey Epstein vor einem Gericht in Florida wegen Anstiftung zur Prostitution einer Minderjährigen schuldig. Dank eines Deals mit den Ermittlern konnte er jedoch die meiste Zeit seiner Haftstrafe auf freiem Fuß verbüßen und seine Zelle für bis zu zwölf Stunden am Tag verlassen. Epstein gründete damals eine Scheinfirma, die "Florida Science Foundation", die es ihm erlaubte, tagsüber in einem Büro in Palm Beach zu arbeiten, während er die Nächte hinter Gittern verbringen musste. In dieser Zeit soll die ehemalige Herzogin von York den verurteilten Sexualstraftäter insgesamt zweimal getroffen haben. Am 4. April 2009 schrieb sie Epstein eine E-Mail, um zu fragen, ob sie während eines Zwischenstopps in Florida auf "eine schnelle Tasse Tee" vorbeikommen könne. Sie unterzeichnete die Nachricht mit: "Alles Liebe, Sarah, die Rothaarige!" Jeffrey Epstein teilte ihr daraufhin die Adresse seines Büros mit und erklärte, es liege "zehn Minuten vom Flughafen" entfernt. Zwei Tage später meldete er sich erneut bei ihr, um zu sagen, dass sie "großartig" ausgesehen und er "alles, was du mir gegeben hast", gelesen habe. Die Antwort von Sarah Ferguson folgte prompt: "Mein lieber, großartiger und besonderer Freund Jeffrey. Du bist eine Legende und ich bin so stolz auf dich." Wie aus den Epstein-Dokumenten hervorgeht, soll es auch am 13. Mai 2009 zu einem Treffen der beiden gekommen sein. Ein Fakt, der einen dunklen Schatten auf das britische Königshaus wirft. Bereits Anfang des Jahres stand Sarah Ferguson in der Kritik, nachdem E-Mails aufgetaucht waren, die darauf hindeuteten, dass sie Epstein gemeinsam mit ihren beiden Töchtern, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie, im Juli 2009 besucht hatte.