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England gewinnt mit Thomas Tuchel die Gruppe L bei der WM 2026

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Lange tat sich die englische Nationalmannschaft gegen Panama schwer. Dann traf zuerst Jude Bellingham, danach Harry Kane und es kam zu einer umjubelten Einwechslung. England hat das letzte Spiel in der Gruppe L gegen Panama 2:0 (0:0) gewonnen und steht als Gruppenerster im Sechzehntelfinale. Lange sah es jedoch nicht nach einem Sieg aus. Die Mansnchaft von Thomas Tuchel hatte zwar viel Ballbesitz, war aber wegen fehlender Kreativität extrem ungefährlich. Erst im zweiten Durchgang änderte sich das. Zunächst traf Jude Bellingham nach einer Ecke (62.), nur fünf Minuten später legte der ehemalige BVB-Profi das 2:0 durch eine Flanke auf. Im Strafraum stand Harry Kane bereit, setzte sich gegen Gegenspieler Andrés Andrade durch und nickte zum Endstand ein. Panama ist damit punktlos aus der Weltmeisterschaft ausgeschieden. Die Einwechslung von Englands Publikumsliebling Ollie Watkins wurde zunächst lautstark gefordert und dann frenetisch bejubelt. So lief das Spiel Tuchel beorderte erstmals in diesem Turnier Marcus Rashford und Bukayo Saka in die Startelf. Ein weiterer Beleg dafür, wie hochkarätig der Kader der "Three Lions" gerade in der Offensive besetzt ist. Rashford, vergangene Saison von Manchester United an den FC Barcelona ausgeliehen, gehörte in der ersten Halbzeit auch zu den Aktivposten. Doch insgesamt taten sich die Engländer gegen die kompakt verteidigenden Mittelamerikaner extrem schwer. Der 52-jährige Tuchel hatte sich zwar auf ein Geduldsspiel und eine komplexe Aufgabe eingestellt. Dass sich seine Mannschaft trotz klarer Dominanz vor der Pause nur so wenige Chancen herausspielte, gefiel dem früheren Trainer des FC Bayern München und von Borussia Dortmund aber gar nicht. Phasenweise gestikulierte er im Regen von East Rutherford wild an der Seitenlinie. Mal versuchten es die Engländer mit Schüssen aus der zweiten Reihe. Mal suchten sie Bayern-Topstar Kane. Ihre Flanken erreichten den 32 Jahre alten Mittelstürmer im ersten Durchgang allerdings nicht. Effiziente Leistung: Dank einer Ecke: Kroatien kämpft sich gegen Ghana in K.o.-Runde Während WM-Übertragung: Helikopter "gefährlich nah" an Tribüne: Kommentator abgelenkt Panama lauerte auf Konter und wurde vor allem durch José Luis Rodriguez einmal gefährlich. Der Offensivmann scheiterte mit seinem strammen Schuss von der halblinken Seite aber an Englands Keeper Jordan Pickford (26.). Für Englands bis dahin größte Chance im Spiel sorgte Panama kurz nach dem Seitenwechsel selbst: José Cordoba schoss bei einer Rettungsaktion im eigenen Fünfmeterraum Mitspieler Andrés Andrade an – und von dem flog der Ball knapp über das Tor. Ein Raunen ging durch Englands Fankurve direkt dahinter. Der Treffer hätte wegen einer Abseitsstellung aber wohl nicht gezählt. Die Partie nahm nun Fahrt auf. Erneut der auffällige Rodriguez schoss den Ball über den Kasten der Engländer (57.), auf der Gegenseite scheiterte Kane an Panamas Schlussmann Orlando Mosquera (58.). Auch Englands einstiger Topspieler David Beckham auf der Tribüne schien Gefallen an dem Ganzen zu finden. Als er auf der Videoleinwand eingeblendet wurde, gab's lauten Jubel. Kurz darauf schlugen die Three Lions zu – und zwar gleich doppelt. Erst traf Bellingham, seit 2023 bei Real Madrid , nach einer Ecke mit dem linken Fuß zum 1:0. Dann erhöhte Kane nach einer Flanke des früheren BVB-Stars per Kopf auf 2:0. Für den Angreifer war es der elfte WM-Treffer seiner Karriere. Er ließ Ex-Profi Gary Lineker (10) in der ewigen WM-Torjägerliste der Engländer damit hinter sich.



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