Nach Evakuierung wegen Waldbrandes bei Madrid: Bewohner können zurück nach Hause
Nach der Evakuierung mehrerer Gemeinden im Südwesten von Spaniens Hauptstadt Madrid wegen eines Waldbrandes können die meisten Bewohner in ihre Häuser zurückkehren. Nur die Bewohner in El Encinar del Alberche in der Gemeinde Villa del Prado waren nach Angaben der Rettungskräfte vom Donnerstag ausgenommen. Zwar war das Feuer am Morgen noch nicht eingedämmt, die Einsatzkräfte beschrieben den Verlauf der Brandbekämpfung aber als „sehr positiv“.
Das Feuer war am Mittwoch in der Nähe der Stadt Toledo rund 75 Kilometer südwestlich von Madrid ausgebrochen. Drei Dörfer wurden zur Evakuierung aufgefordert. Die Bewohner eines weiteren Dorfes wurden aufgerufen, zu Hause zu bleiben und Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Ein deutlich größerer Brand befindet sich auf der anderen Seite Madrids in der Provinz Guadalajara, etwa 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt. Hunderte Feuerwehrleute kämpfen dort weiterhin gegen die Flammen, der Brand hat seit Donnerstag vergangener Woche 32.000 Hektar Land verwüstet. Insgesamt sind seit dem 1. Januar in Spanien bereits fast 125.000 Hektar verbrannt, wie aus der europäischen Datenbank zu Waldbränden (Effis) hervorgeht.
Die südspanische Provinz Almería in Andalusien war kürzlich von einem der folgenschwersten Waldbrände in Spaniens jüngerer Geschichte getroffen worden. 13 Menschen kamen in den Flammen ums Leben, darunter 12 Ausländer. Rund 7000 Hektar Land brannten nieder.
