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Sommer der Extreme: Sonne macht kurze Pause hinter Regenwolken

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Hitze, Trockenheit, Niedrigwasser, Waldbrandgefahr: Zum Wochenstart kommt endlich mal Regen, Entspannung bringt er aber kaum. Die Auswirkungen der Wetterlage in NRW sind etwa am Rhein unübersehbar.

Das sommerliche Wetter legt in NRW eine kurze Pause ein: Die Sonne verschwindet am Montag größtenteils hinter Wolken. Sie bringen teils kräftigen Regen mit, vereinzelt sind auch Gewitter mit Starkregen und Hagel möglich, wie der Deutsche Wetterdienst in Essen mitteilte. Dabei erreichen die Temperaturen am Montag 26 Grad Celsius, auf dem Kahlen Asten im Sauerland noch 19 Grad. Am Montagabend lässt der Regen aber schon wieder nach und ab Dienstag soll es wieder heiß werden. 

Daher herrscht durch anhaltende Trockenheit auch weiterhin Waldbrandgefahr in NRW. Die Warnstufe im Waldbrandgefahrenindex weise eine mittlere Gefahr aus, im Bereich um Lippstadt in Ostwestfalen wird sogar vor hoher Waldbrandgefahr gewarnt.

Pegelstand des Rheins sinkt weiter 

Auch der Pegelstand des Rheins sinkt weiter. In Köln stagniert die Wassermarke am Montag, um ab Dienstag erneut zu sinken. In Düsseldorf liegt der Pegelstand am Montagmorgen laut Prognose der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes nur noch bei 40 Zentimetern. Zum Vergleich: Der niedrigste bekannte Wasserstand lag dort im Jahr 2018 bei 23 Zentimetern. 

Bei der Schifffahrt gibt es wegen des ausgeprägten Niedrigwassers bereits seit Tagen Einschränkungen. Schiffe könnten nicht mehr voll beladen werden, hieß es vom Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt. Der ersehnte Regen dürfte kaum Abhilfe schaffen, denn es falle zu wenig und nicht flächendeckend.

Der Dienstag wird schon wieder heiter und niederschlagsfrei bei bis zu 31 Grad Celsius, am Mittwoch wird es mit 36 Grad dann wieder sehr heiß. Bei vielen Menschen wächst die Sorge vor einer weiteren Hitzewelle, doch Prognosen dazu stehen noch aus.

Bereits Ende Juni hatten extrem hohe Temperaturen zu Problemen geführt. Die Notaufnahmen waren in zahlreichen Kliniken überlastet, Rettungskräfte verstärkt im Einsatz. Zudem war es an den Hitzetagen zu einer ungewöhnlich hohen Zahl von Badetoten gekommen.




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