Добавить новость
ru24.net
World News in German
Август
2026
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Sieben Hektar betroffen: Waldbrand bei Plauen unter Kontrolle - Einsatz dauert an

0
Stern 

Die Stadt Plauen spricht vom größten Waldbrand der vergangenen drei Jahrzehnte. Am Tag darauf ist die Lage entspannt. Der Einsatz dauert aber weiter an.

Der Waldbrand bei Plauen im Vogtlandkreis ist unter Kontrolle. Am Mittwochmittag waren nach Aussagen von Augenzeugen keine offenen Flammen, aber immer noch dichte weiße Rauchwolken zu sehen. Seit dem Vormittag unterstützen zwei Löschhubschrauber den Einsatz der Feuerwehr, die noch mit 115 Kameraden vor Ort ist. Neben der Berufsfeuerwehr sind auch zahlreiche Freiwillige Feuerwehren aus dem Vogtland beteiligt. 

Die Löschhubschrauber holen ihr Wasser aus der Talsperre Pöhl und können je nach Füllstand in den Kraftstofftanks bis zu 900 Liter Wasser aufnehmen. Man wolle die Wirkung der Brandbekämpfung im weiteren Verlauf überprüfen und weitere Flüge durchführen, hieß es. Die Stadtverwaltung Plauen rechnet damit, dass sich der Einsatz noch über den ganzen Mittwoch hinzieht und auch in der Nacht zum Donnerstag Kontrollen erforderlich werden. 

Die Stadt Plauen hatte schon am Morgen über Erfolge bei der Brandbekämpfung berichtet und damit eine erste Entwarnung gegeben. Das Feuer im Gebiet „Schwarzes Holz“ hat eine Fläche von etwa sieben Hektar erfasst, die mit einer Hanglage und viel Unterholz sehr schwer zugänglich ist, hieß es. Sieben Hektar entspricht etwa der Größe von knapp zehn Fußballfeldern. 

Drohne dokumentiert Erfolge bei der Brandbekämpfung

„Um kurz vor 6 Uhr haben sich die Einsatzkräfte mit der Drohne ein aktuelles Bild der Lage verschafft. Es zeigt sich, dass die offenen Flammen deutlich eingegrenzt werden konnten. Jedoch ist der Boden noch sehr heiß, weswegen die Löscharbeiten voraussichtlich noch länger andauern werden“, hieß es im Lagebericht.

Am Morgen wurden zudem weitere Einsatzkräfte zur Verstärkung alarmiert. „Uns hilft aktuell, dass die Luft hier vor Ort sehr feucht und kühl ist, was einen positiven Effekt auf die Löscharbeiten hat“, erklärte René Schreiter, Bereichsleiter Sicherheit und Ordnung.

Größter Waldbrand der vergangenen 30 Jahre

Das Feuer wütet seit Dienstagabend in dem Waldstück. Die Ursache ist noch unklar. Die Stadt sprach von einem der größten Brände der letzten Jahrzehnte in der Region. „Wir reden hier von dem größten Brandereignis, das wir in den Wäldern und auf den Feldern in den letzten 30 Jahren hatten“, sagte Oberbürgermeister Steffen Zenner (CDU).

Schwierige Löscharbeiten wegen Hanglage und Totholz 

Für die Feuerwehrleute bedeutet der Löscheinsatz erschwerte Bedingungen. Ein Teil des Geländes liege an einem steilen Hang und sei mit Feuerwehrautos nicht befahrbar, hieß es. Feuerwehrleute müssten sich daher zu Fuß vorarbeiten und die Schläuche kontinuierlich verlängern. Einsatzkräfte hatten zudem eine Schneise in den Wald geschlagen, um die Flammen zu stoppen. 

Ein weiteres Problem sei das viele Totholz, erklärte Feuerwehrchef Patrick Heinritz. Bei dem betroffenen Wald handelt es sich demnach um einen sogenannten Renaturierungswald. Dort werden umgestürzte Bäume häufig liegengelassen, um Lebensräume für Käfer und Insekten zu werden.

Bundesstraße 173 für Verkehr wieder frei 

Nachdem die Bundesstraße 173 stundenlang gesperrt war, wurde sie am Morgen für den Verkehr wieder freigegeben. Die Stadt machte aber darauf aufmerksam, dass weiterhin mit Verkehrseinschränkungen durch Einsatzfahrzeuge zu rechnen ist. Anwohner in einem Radius von zwei Kilometern wurden aufgerufen, Fenster und Türen wegen des Rauchs geschlossen zu halten. 

An der Kreuzung Unterlosaer Straße/Am Schwarzen Holz wurde eine Straßensperre eingerichtet. „Ein Durchkommen ist dort aktuell nicht möglich. Auch am Touristenweg ist eine Sperrung eingerichtet“, hieß es im Lagebericht der Stadt.

Spaziergänger sollen Waldgebiet meiden

Die Stadt bat darum, das Waldstück nicht aufzusuchen. „Wir bitten alle Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer und generell alle Personen, das Gebiet weiträumig zu meiden, da dies sonst auch den Einsatz der Löschhubschrauber behindern kann“, betonte Schreiter.




Moscow.media
Частные объявления сегодня





Rss.plus
















Музыкальные новости




























Спорт в России и мире

Новости спорта


Новости тенниса