Feuer bei Monschau: Monschau: Bürger sollen wegen Rauch Häuser verlassen
Wegen der nur wenige Kilometer entfernten Feuerfront rechnet die Stadt Monschau mit erheblichen Belastungen durch Rauch. Einwohnern von drei Ortsteilen wird empfohlen, ihre Häuser zu verlassen.
Die von einem Waldbrand bedrohte nordrhein-westfälische Stadt Monschau empfiehlt Bürgerinnen und Bürgern einiger Ortsteile, ihre Häuser und Wohnungen wegen möglicherweise gesundheitsgefährdender Rauchbelastung vorübergehend zu verlassen. Angesichts der Ausbreitung der Feuerfront im Hohen Venn werde erwartet, dass es ab dem Vormittag zu erheblichen Rauchbelastungen und Rauchniederschlägen kommen werde, teilte die Stadt am frühen Morgen auf ihrer Webseite mit. Gesundheitliche Gefahren durch den Brandrauch seien nicht auszuschließen.
Den Einwohnern der Ortsteile Plattevenn, Leyloch und Kalterherberg westlich des Messewegs riet die Stadt, ihre Häuser bis 10.00 Uhr zu verlassen und bei Verwandten und Freunden unterzukommen. Für Menschen, die nicht eigenständig unterkommen, stellt die Stadt ab 07.00 Uhr eine Anlaufstelle zur Verfügung, wie es weiter hieß. Die Empfehlung gelte zunächst bis 18.00 Uhr.
Wegen der Ausbreitung eines großen Waldbrandes von Belgien in Richtung Deutschland ist die Lage auch für die Menschen in der grenznahen Stadt angespannt. Die Feuerfront im Hohen Venn befinde sich nur noch etwa drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, teilte die Stadt in der Nacht auf ihrer Webseite mit. Monschau liegt rund zwei Kilometer von der Grenze entfernt und direkt am Hohen Venn, einem Hochmoor zwischen Deutschland und Belgien.
