Polizei warnt: Fünf Tote in Irland: Jugendliche werden für Likes im Netz zu Geisterfahrern
Geisterfahrer sorgen in Irland für Entsetzen: Junge Menschen sollen für Likes absichtlich auf der falschen Fahrbahn unterwegs sein.
Nach zwei schweren Verkehrsunfällen in Irland hat die Polizei davor gewarnt, dass einige junge Menschen für Aufmerksamkeit in den sozialen Medien absichtlich als Geisterfahrer unterwegs sind. Am frühen Sonntagmorgen waren fünf männliche Jugendliche ums Leben gekommen, als sie auf der Autobahn M9 in Richtung Norden südwestlich von Dublin entgegen der Fahrtrichtung fuhren und mit einem anderen Auto zusammenstießen.
Geisterfahrer-Unfall mit vier Schwerverletzten
Dabei wurden drei Frauen und ein Kind schwer verletzt, die in dem anderen Wagen auf dem Weg zum Dubliner Flughafen waren. „Was dieses rücksichtslose Verhalten noch erschreckender macht, ist, dass es in einigen Fällen für Likes in den sozialen Medien geschieht“, erklärte der irische Polizeichef Justin Kelly.
Bereits Anfang August waren neun Menschen verletzt worden, als acht Jugendliche auf der Ringstraße der Hauptstadt auf der Gegenfahrbahn mit einem Auto kollidierten. Laut der Polizeigewerkschaft versuchen junge Männer, sich gegenseitig zu übertreffen, indem sie waghalsige Geisterfahrten unternehmen, diese filmen und ins Netz stellen.
