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Elton John, Prinz Harry und weitere Promis müssen Millionen Euro zahlen

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Prinz Harry und seine Mitkläger verlieren vor Gericht gegen den Verlag der britischen "Daily Mail". Jetzt ist klar: Sie müssen zunächst rund 11 Millionen Euro zu den Prozesskosten beisteuern – vorerst. Monatelang kämpften Prinz Harry und sechs weitere prominente Persönlichkeiten vor dem britischen High Court gegen den Verlag Associated Newspapers Limited. Sie warfen dem Verlag vor, Journalisten hätten Privatdetektive eingesetzt, um illegal an persönliche Informationen zu gelangen. Doch der zuständige Richter wies alle 97 Vorwürfe zurück. Nun folgt die nächste Konsequenz: Wie mehrere britische Medien übereinstimmend berichteten, darunter CNN und "The Sun", hat ein Richter am Freitag entschieden, dass Harry und seine Mitstreiter als erste Abschlagszahlung 9,5 Millionen Pfund (rund 11 Millionen Euro) der Prozesskosten des Verlags tragen müssen. Die Summe muss bis zum 28. August um 16 Uhr gezahlt werden. Doch dabei handelt es sich nur um einen Bruchteil der Summe, die Associated Newspapers Limited zurückfordert. Insgesamt geht es laut "The Sun" um mehr als 34,5 Millionen Pfund (rund 40 Millionen Euro). Sicherheit in Gefahr? Prinz Harry verliert vor Gericht Rückkehr: Meghan hat eine bedeutende Rolle ergattert Zu den sieben Klägern gehörten neben Prinz Harry auch Sänger Elton John und dessen Ehemann David Furnish, Schauspielerin Liz Hurley sowie Bürgerrechtlerin Baroness Doreen Lawrence. Associated Newspapers Limited hatte deren Vorwürfe, man hätte Privatdetektive damit beauftragt, Abhörgeräte in Autos zu installieren, private Unterlagen zu erschleichen und Telefongespräche mitzuhören, entschieden zurückgewiesen und zudem argumentiert, die Klagen seien zu spät eingereicht worden. "Eine vollständige und offensichtliche Augenwischerei" Richter Mr Justice Nicklin folgte dieser Linie und wies sämtliche Anschuldigungen ab. Die Kläger hätten ihre "schwerwiegenden" Vorwürfe nicht beweisen können, so das Gericht. Prinz Harry reagierte auf das Urteil mit einer gemeinsamen Erklärung mit Baroness Doreen Lawrence und bezeichnete es als "eine vollständige und offensichtliche Augenwischerei". Die Nachricht von der immensen Zahlung wird in einer Woche öffentlich, in der Harry und seine Frau, Herzogin Meghan, ohnehin die Schlagzeilen beherrschen. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass das Paar sechs Jahre nach seinem Weggang zurück nach Großbritannien ziehen werde. Noch in diesem Monat stehe der Umzug an. Die beiden gemeinsamen Kinder Archie und Lilibet sollen ab September in England zur Schule gehen.



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