Добавить новость
ru24.net
World News in German
Сентябрь
2026
1 2 3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30

Marius Borg Høiby: Luxusleben in U-Haft – Begnadigung durch König Haakon?

0
Während Norwegen um König Harald V. trauert, überschattet der Fall Marius Borg Høiby noch immer das Königshaus. Wird seine U-Haft bald in eine Strafhaft oder womöglich in eine Freilassung münden? Sein Stiefvater hat seinen Eid als neuer König Norwegens abgelegt, seine Mutter ist neue Königin, seine Halbgeschwister sind in der Thronfolge aufgestiegen – und Marius Borg Høiby ? Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die bietet ihm derzeit jedoch mehr Freiheiten als zunächst angenommen. Am Staatsbegräbnis seines Ziehgroßvaters, König Harald V. , am 9. September, wird er etwa teilnehmen. Steht im Anschluss womöglich sogar eine Begnadigung des 29-Jährigen in Aussicht? Im norwegischen Königshaus überschlugen sich die Ereignisse in den vergangenen Monaten. Neben der kürzlichen Todesmeldung um König Harald V. eines der präsentesten Themen: Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby, der aus ihrer früheren Beziehung mit Morten Borg stammt , musste sich in 40 Anklagepunkten vor Gericht verantworten. Das Urteil im Fall Høiby Am 15. Juni fiel das Urteil: Høiby wurde in 34 der 40 Anklagepunkte schuldig gesprochen, darunter zwei von vier Vergewaltigungsvorwürfen sowie in mehreren Fällen von Körperverletzung und Verstößen gegen das Straßenverkehrsgesetz. Das Strafmaß lautet vier Jahre Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Høiby hat Berufung eingelegt. Das entsprechende Verfahren steht noch aus, weshalb er sich vorerst weiterhin in Untersuchungshaft befindet. Die Konditionen seiner U-Haft In U-Haft kam er bereits Monate vor dem Urteilsspruch: Schon am 2. Februar, einen Tag vor seinem Prozessbeginn, war er wegen Nichteinhaltung eines Kontaktverbots inhaftiert worden. Bemühungen, offiziell aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden, gingen seither ins Leere. Allerdings hat sich an Høibys Haftbedingungen einiges geändert: War er zu Beginn noch im Gefängnis von Oslo untergebracht, wurde er im Juni 2026 in die Vollzugsanstalt Ila verlegt, wenige Kilometer westlich der Hauptstadt. Doch offenbar genoss der Häftling schon früh Freigang. Dem norwegischen Magazin "Se og Hør" zufolge besuchte er von dort aus mehrfach seine Mutter Mette-Marit im Krankenhaus, die sich Mitte Juni einer Lungentransplantation unterzogen hatte. Für die Besuche sollen ihm wegen der außergewöhnlichen familiären Situation besondere Ausgänge aus dem Strafvollzug gewährt worden sein. Es habe strenge Sicherheitsvorkehrungen gegeben, die Besuche seien möglichst diskret abgelaufen. Um öffentliche Aufmerksamkeit zu vermeiden, soll Marius Borg Høiby den Hintereingang des Krankenhauses genutzt haben. Norwegen im Wandel: "Das Volk wird dem Königshaus verzeihen" Sonderregelung während Trauer um König Harald V. Mitte Juli gewährte das Gericht Høiby dann, seine U-Haft als Hausarrest mit Fußfessel auf dem Gelände von Schloss Skaugum abzusitzen . Diese Auflage gilt nach wie vor. Dennoch kam es auch während der aktuellen U-Haft-Bedingungen zu Sonderregelungen. So durfte er König Harald V. noch kurz vor dessen Tod im Rikshospitalet besuchen – etwa 22 Kilometer entfernt von Schloss Skaugum. Nach Haralds Tod wurde der Sarg des alten Monarchen am Montag in einer andächtigen Zeremonie von einem Salon des Osloer Schlosses in die Schlosskapelle gebracht. An der Prozession nahm auch sein Ziehenkel Marius Borg Høiby teil. Für Haralds Beisetzung am 9. September bekommt er darüber hinaus Ausgang. Entsprechende Medienberichte bestätigte die norwegische Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: Ein Antrag Høibys sei genehmigt worden. Mette-Marits erstgeborener Sohn gehört zur Königsfamilie, ist aber nicht offiziell Teil des Königshauses. Luxusleben in U-Haft Marius Borg Høiby genießt auch regulär trotz seiner Haftbedingungen auf dem Schlossgelände von Skaugum zahlreiche Privilegien. Er darf sich frei im großzügigen Schlosspark bewegen, den Pool nutzen und seine Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, im Hauptgebäude besuchen. Zudem soll er bereits mehrere Partys mit Freunden und Musik auf der Terrasse seines Hauses veranstaltet haben. Laut "Se og Hør" halfen Polizeibeamte ihm sogar beim Aufbau seines Grills, da er dies selbst nicht habe bewältigen können. Auch diese Zeit der Untersuchungshaft wird auf Høibys Haftstrafe angerechnet. Sollte das Urteil im Berufungsprozess im Frühjahr 2027 bestätigt werden, müsste er noch etwa 20 Monate absitzen, da in Norwegen Häftlinge oft schon nach zwei Dritteln der Strafe entlassen werden. Rechtsexperte Jonas Jørstad von "Se og Hør" betont, dass auch die Zeit auf Skaugum juristisch als Haft gilt, obwohl sie privilegierter erscheint. Ist eine Begnadigung durch Haakon möglich? Eine weitere, noch tiefgreifendere Entwicklung ist nicht ausgeschlossen: König Haakon VIII. könnte seinen Stiefsohn begnadigen. Nach Artikel 20 der norwegischen Verfassung besitzt der König dieses Recht. Der Verurteilte könne im Anschluss selbst entscheiden, ob er die Begnadigung annimmt. Voraussetzung für eine Begnadigung ist jedoch, dass ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, was im Fall Høiby zum aktuellen Zeitpunkt bisher nicht zutrifft. Wie Journalist Tor-Erling Thømt Ruud im Podcast "Krimpodden" erklärt, sei eine Begnadigung von Marius Borg Høiby durch König Haakon zudem nur unter außergewöhnlichen Umständen möglich. Dazu zählen eine "schwere Krankheit, ein sehr hohes Alter in Verbindung mit schlechter Gesundheit oder neue Informationen, die ernsthafte Zweifel an dem Urteil aufkommen lassen". Auch "humanitäre Erwägungen in Bezug auf die Familie", etwa wenn die Inhaftierung "kleine Kinder in außergewöhnlicher Weise treffen würde", könnten eine Rolle spielen. Ebenso wäre eine nachträglich "offensichtlich unangemessene Strafe" ein möglicher Grund, etwa durch Gesetzesänderungen oder unvorhergesehene Entwicklungen. All das scheint auf Høiby jedoch nicht zuzutreffen. Selbst die Tatsache, dass er aufgrund seiner psychischen Verfassung vor Prozessbeginn in einer Klinik behandelt werden musste, dürfte keine ausreichende Grundlage für eine Begnadigung sein. Das Image der Norweger bröckelte zuletzt Einst galt das Adelshaus als eines der sympathischsten der Welt. Der Skandal um Marius Borg Høiby sowie der um seine Mutter Mette-Marit wirkten sich jedoch beachtlich auf die Umfragewerte des norwegischen Königshauses aus. Vor einigen Monaten war ans Licht gekommen, dass auch die heutige Königin Norwegens Kontakt zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte – auch nach dessen Verurteilung. Vegard Jarness, Soziologe und Leiter der Analyseabteilung bei "InFact", sah darin sowie im Fall Høiby im vergangenen März einen Zusammenhang mit sinkender Beliebtheit der Royal. Sein Marktforschungsinstitut hatte für die Zeitung "Nettavisen" eine Umfrage durchführen lassen: Darin erklärten 46,2 Prozent der Befragten, sie seien dagegen, dass Mette-Marit Königin wird. 24,3 Prozent zeigten sich unentschlossen, 29,5 Prozent unterstützten sie weiterhin. Die gesundheitlichen Leiden Mette-Marits brachten ihr jedoch Mitgefühl ein und verbesserten ihr Image, wie die Königshausexpertin Leontine Gräfin von Schmettow im Gespräch mit t-online erklärte. Ob sich das Image der Norweger künftig weiter stabilisieren lässt, wird wohl von künftigen Entscheidungen König Haakons und dem Umgang mit den Skandalen abhängen. Teilen Sie Ihre Meinung mit Halten Sie es für wahrscheinlich, dass König Haakon VIII. seinen Stiefsohn Marius Borg Høiby bei einer rechtskräftigen Verurteilung begnadigt? Welche Folgen erahnen Sie für die norwegische Monarchie? Schreiben Sie unter dem Betreff Haakon an lesermeinung@stroeer.de und teilen Sie uns Ihre Meinung zu dem Thema mit.



Moscow.media
Частные объявления сегодня





Rss.plus
















Музыкальные новости




























Спорт в России и мире

Новости спорта


Новости тенниса