Bombenentschärfung: 500-Kilo-Bombe in Oranienburg erfolgreich entschärft
In Oranienburg-Lehnitz ist eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft worden. Rund 4.700 Menschen mussten zuvor ihre Wohnungen verlassen.
Eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe ist in Oranienburg-Lehnitz erfolgreich entschärft worden. Erst am Abend gab die Stadtverwaltung Entwarnung und hob den Sperrkreis auf. Zuvor hatten rund 4.700 Menschen den Sperrkreis rund um den Fundort verlassen.
Die Entschärfung hatte sich zunächst mehrfach verzögert. Dreimal mussten die Mitarbeiter der Kampfmittelbeseitigung ihre Arbeit unterbrechen, weil sich unbefugt Menschen in dem Sperrkreis aufhielten, wie die Sprecherin der Stadtverwaltung schrieb. Einsatzkräfte mussten den rund 1.000 Meter großen Sperrkreis daher mehrfach kontrollieren, bevor der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Arbeit fortsetzen konnte. Daher dauerte die Entschärfung ungewöhnlich lang.
Nach Stunden erfolgreich entschärft
Auch der Bahnverkehr war von der Maßnahme betroffen. Die S-Bahn fuhr zeitweise eingeschränkt, zudem wurde ein Busnotverkehr eingerichtet. Die Regionalzüge wurden ebenfalls unterbrochen. Am Abend konnten die Anwohner in den Sperrkreis zurückkehren und auch der Bahnverkehr wurde wieder aufgenommen.
Die Bombe amerikanischer Bauart war bei einer systematischen Kampfmittelsuche in rund sechseinhalb Metern Tiefe entdeckt worden. Sie war mit einem intakten chemischen Langzeitzünder versehen.
