China: Spekulationen über den Gesundheitszustand von Staatschef Xi Jinping
In den USA wird über die Gesundheit von Chinas Xi Jinping gerätselt. Schon beim Brics-Gipfel gab es Mutmaßungen über den Gast aus Peking. Nach dem Besuch von Xi Jinping in Washington ist es in den Vereinigten Staaten zu Mutmaßungen über den Gesundheitszustand des chinesischen Staats- und Parteichefs gekommen. Hintergrund ist ein spezieller Rückzugsraum im Weißen Haus für den Gast aus China , den außer Xi, 73, nur dessen Frau Peng Liyuan betreten durfte. Das "Wall Street Journal" zitierte den früheren Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrats, Dennis Wilder, mit den Worten: "Das ist sehr ungewöhnlich." Trump hatte Xi im September in Washington empfangen. Beide Politiker hatten sich bereits im Mai in Peking getroffen. Zwei weitere Begegnungen für dieses Jahr sind vorgesehen: Beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) im chinesischen Shenzhen sowie beim Gipfel der G20-Staaten in einem Golfclub Trumps in Miami im US-Bundesstaat Florida im Dezember. Überblick: Alle Entwicklungen im US-Newsblog Analyse: Trumps Moment der Schwäche Trump-Team: Mit 24 im Weißen Haus – Neue Vize-Sprecherin Spekulationen über Xis Gesundheitszustand waren bereits beim Gipfel der Brics-Staaten aufgekommen. Damals war Xi einem Abendessen der Staats- und Regierungschefs ferngeblieben. Modi unterbricht Statement beim Brics-Gipfel In den sozialen Medien kursierte zudem das Video eines gemeinsamen Pressetermins von Xi mit Indiens Gastgeber Narendra Modi beim Brics-Treffen in Neu Delhi. Modi unterbricht seine Stellungnahme kurz und fragt, ob alles okay sei. Was die Szene ausgelöst hatte, blieb zunächst unklar. Als mögliche Ursache wurden Probleme mit der Übersetzung oder dem Mikrofon genannt. Indiens Außenministerium wies später Spekulationen über gesundheitliche Probleme von Teilnehmern des Gipfels zurück. Im Gegensatz zu den USA, wo sich Präsidenten regelmäßig einem Gesundheitscheck unterziehen, dessen Ergebnisse zumindest teilweise veröffentlicht werden, ist die Gesundheit von Chinas politischem Personal Privat- und Geheimsache. Die Frage nach Xis Gesundheitszustand ist auch deshalb so brisant, weil seine Nachfolge ungeklärt ist. Bei einem Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin 2025 scherzten beide über Transplantationen und die Möglichkeit, ein Alter von 150 Jahren zu erreichen. Xi scherzte damals: "70? Das ist so alt wie ein Kind."